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Die Web-Seiten-Tester

Pressestimmen - Das Web-Adressbuch für Deutschland

Pressestimme - Coburger Tageblatt


Klasse statt Masse

1.610.000.000. Eine beachtliche Zahl. Doch diese Summe an Treffern, die der suchende User nach der Eingabe des Stichworts "Community" bei Google erhält, verwirrt mehr, als dass sie beeindrucken oder gar weiterhelfen könnte. Denn die Masse an Links bedeutet für Onliner vor allem viel Arbeit: Die nützlichen müssen von den unbrauchbaren Domains aussortiert werden. Das "Web-Adressbuch" (m.w. Verlag), das nun in der 11. Auflage erschienen ist, bringt den genervten Netzbesucher auf altmodische Art und Weise schneller ans Ziel. Gedruckt auf knapp 800 Seiten (statt modern online abrufbar) sind hier 6.000 Adressen im WWW bereits vorsortiert einsehbar.

Es ist Tradition, dass bei jeder Neuauflage des Wälzers den nach Bereichen des alltäglichen Lebens geordneten URLs jeweils ein Special beigefügt ist. Ging es bei der Ausgabe für 2007 noch um "Die besten Web-Seiten zu Beauty und Wellness" trägt das von Mathias Weber herausgegebene Buch nun den neuesten Entwicklungen im World Wide Web Rechnung. "Die besten Web-Seiten des Web 2.0" sind es diesmal, die auf fast 30 zusätzlichen Seiten zusammengetragen wurden. Denn das Internet mutierte mittlerweile zum Mitmach-Medium, das eine neue Generation von Blogs, Podcasts, Wikis und sozialen Communitys hervorgebracht hat. Die Angebote sind mit Screenshots versehen und in Sektionen unterteilt. So kann effektiv nach der passenden Online-Gemeinschaft gesucht werden. Und die Millionen von Treffern, die die automatisierten Suchdienste ausspucken, können getrost ignoriert werden.

Ansonsten hat sich beim Nachschlagewerk für das Jahr 2008 nicht viel geändert. Es sind weiterhin 21 Ressorts, in denen die Datenautobahn-Anschriften untergebracht sind: von "Arbeit und Beruf" bis "Wissenschaft und Lernen". Schon seit 1998 (im selben Jahr entstand auch die bekannteste Suchmaschine Google) erscheint die "Web-Bibel" jährlich. Einziges Manko: Ist der Surfer fündig geworden, können die URLs nicht mal eben per Copy und Paste in die Adressleiste eingegeben werden. Da sind Konzentration und ein geschulter Blick gefragt, um sich beim Abschreiben aus dem Buch nicht zu vertippen.


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