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Die Web-Seiten-Tester

Pressestimmen - Das Web-Adressbuch für Deutschland

Pressestimme - hr4


Das Web-Adressbuch für Deutschland

Moderator: Wer etwas im Internet sucht, der benutzt in der Regel eine Suchmaschine. Man gibt einen Begriff in eine Suchmaske ein und schon spuckt die Maschine möglicherweise Millionen von Internet-Seiten aus, auf denen der gesuchte Begriff vorkommt. Aber es geht auch anders! Schon seit 12 Jahren gibt ein Frankfurter Verlag das Web-Adressbuch heraus, in dem jedes Jahr die 6.000 wichtigsten deutschsprachigen Internet-Seiten stehen. Tobias Klein hat sich einmal auf der Straße umgehört, ob die Hessen denn so ein Buch nutzen würden? (…) „Google“, das ist auf der Straße die Standardantwort, wenn man nach Internet-Suchmaschinen fragt. Da kommt so ein Buch, in dem Empfehlungen für Internet-Seiten stehen fast ein wenig altbacken und unmodern rüber. Mathias Weber aus Frankfurt ist der Herausgeber des Web-Adressbuches. Er sieht gegenüber dem großen Konkurrenten Google einen entscheidenden Vorteil bei seinem Buch.

Weber: „Bei Google müssen Sie ein Stichwort im Kopf haben. Sie müssen schon genau wissen, was Sie suchen. Sie geben ein Stichwort ein und dann spuckt Google die ganzen Ergebnisse aus, die Sie dann mühsam durcharbeiten müssen. Der Vorteil im Web-Adressbuch ist, dass man sich durch alle Themenbereiche treiben und sich von den Top-Web-Seiten inspirieren lassen kann, die wir empfehlen.“

Moderator: Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche untergliedert. Zum Beispiel in Gesundheit, Essen und Trinken oder Urlaub und Reisen. Aufgelistet sind insbesondere Seiten, die einfach zu bedienen, kostenlos und optisch ansprechend sind, aber auch viele Informationen liefern. Der Nutzer kann so zum einen gezielt Seiten suchen, kann sich aber auch einfach treiben lassen und ein bisschen schmökern. Franziska Pasch ist Mitarbeiterin im Verlag. Sie erklärt, dass zu Beginn der Kapitel die wichtigsten Internet-Seiten schon einmal präsentiert werden.

Pasch: „Die werden mit einem längeren Texteintrag vorgestellt und auch mit einem kleinen Screenshot. Es wird die Webseite dargestellt, so dass der User gleich weiß, was ihn erwartet. Und auch innerhalb des Buches gibt es viele Web-Seiten die auch größer dargestellt werden, mit farbigen Einträgen. Einfach um das Buch noch mal interessanter und schöner zu gestalten.“

Moderator: Das Web-Adressbuch gibt es schon seit 1998. In diesem Jahr erscheint es laut Herausgeber Mathias Weber in einer Auflage von 30.000 Stück. Die Idee zu dem Buch kam ihm, da Internet-Suchmaschinen die wichtigsten Seiten nicht unbedingt immer ganz oben auflisten. Doch wer benutzt das Buch denn nun? Eigentlich sei es etwas für alle Zielgruppen, sagt Weber. Aber besonders werde es auch von Internet-Einsteigern gelesen.

Weber: Das Buch wird eben sehr häufig genutzt bei Internet-Kursen, z.B. bei Volkshochschulen wenn die Internet-Kurse anbieten. Oder eben bei „Senioren ans Netz“. Und der Vorteil ist einfach, dass ich in Ruhe, ohne da rumklicken zu müssen, einfach schon eine Web-Seite in Ruhe auf dem Sofa raussuchen und dann ganz gezielt nur die eine Web-Seite ansurfen kann. Viele ältere Menschen haben Probleme mit der Maus, mit dem Rumklicken, und so können die ganz gezielt in Ruhe die Web-Seite raussuchen und brauchen nur die Adresse in den Browser eintippen und schon haben sie dann ihre Top-Web-Seite gefunden.“

Moderator: Für Senioren bietet das Internet seiner Meinung nach allerdings noch zu wenig Seiten an. Das werde sich aber ändern, schließlich werden ja nicht nur alle Menschen, sondern auch die Internet-Nutzer, älter.


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