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Pressestimmen - Das Web-Adressbuch für Deutschland

Pressestimme - Neuß-Grevenbroicher Zeitung


Vom Suchen und Finden: Das Web-Adressbuch für Deutschland 2005

Im Zuge der Weiterentwicklung des Internets scheinen herkömmliche Nachschlagewerke ausgedient zu haben. Warum das dicke Telefonbuch wälzen, wenn man im Netz die Nummer viel schneller findet? Oder der Student, der nach Literatur für seine Hausarbeit sucht - der schaut erst ins Internet und geht dann - eventuell - in die Bibliothek. Wann wurde Friedrich Schiller geboren? Nicht der Brockhaus, die Suchmaschine wird heute konsultiert. Wer bei Google.de den Begriff "Auto" eingibt, dem liefert das Programm 38.500.000 Einträge in 0,11 Sekunden. Aber: Dort wird der Familienvater, der mit der Gattin auf der Suche nach einem neuen Volvo ist, an erster Stelle hiermit konfrontiert: "Hier bei Auto.de präsentieren wir Ihnen eine umfangreiche Auswahl der schönen Girls an der Piste." Naja. Neben einer Fülle von Informationen liefern die Suchmaschinen also auch eine Menge Datenschrott. Ein Rezept für die Recherche gibt es indes nicht, um sich im Dschungel der etwa 800 Millionen geschätzten Webseiten zurechtzufinden. Zunächst sollte die Frage stehen: Was will ich eigentlich suchen? Für allgemeine Informationen bieten sich roboter-basierte Suchmaschinen wie Altavista.de, Excite.de, Seekport.de, Abacho.de oder Fireball.de an. Doch decken selbst die Branchenriesen gerade mal 42 Prozent aller Webseiten ab. Um den Wust an Informationen einzuschränken, helfen Plus-, Minus- oder Anführungszeichen. Mit diesen Funktionen können Worte etwa zu Begriffpaaren verknüpft werden. Die Beantwortung von Fachfragen sollte man dagegen Spezialisten überlassen. Aktuelle Nachrichten etwa liefern Maschinen wie Paperball.de (Deutschland) oder ThePaperboy.com (International). Findet man keinen Spezialisten, bieten Meta-Suchmaschinen - ihr bekanntester Vertreter ist MetaCrawler.de - eine Alternative: Sie durchkämmen andere Maschinen und decken somit ein breites Spektrum ab. Dagegen werden die Inhalte der Katalog- und Index-Suchmaschinen wie Yahoo.de oder Dino.de von Redakteuren gepflegt. Hier kann man sich rubrikenweise vorarbeiten. Doch eignen sich diese bei der Recherche nach aktuellen Informationen nur wenig. Man kann also nicht von der besten, sondern nur von der am besten geeigneten Suchmaschine für das jeweilige Vorhaben sprechen. Bei der Suche orientieren sich die elektronischen Helferlein an der Häufigkeit und der Platzierung des gesuchten Wortes auf den jeweiligen Seiten. Betreiber von Homepages, die bei der Abfrage ganz oben in der Liste stehen möchten, sollten ihre zentralen Seiten auf die Auffindbarkeit der wichtigsten Worte abstellen. Zudem zählen Verlinkungen. Als eine Bastion der Tradition stellt sich das "Web-Adressbuch für Deutschland 2005" auf. Es bietet den Suchenden ein literarisches Instrument für eine sinnvolle Vorselektion. Im Jahr 1998 ist der Web-Führer zum ersten Mal erschienen. Das Adressbuch, dass das Dilemma vom Suchen und Finden erleichtern soll, wird von seinen Anhängern auch als die "Web-Bibel" bezeichnet.

Wer sich über die Informationsflut von Internet-Suchmaschinen ärgert, für den hält unsere Zeitung die Lösung parat. Die NGZ verlost zehn Exemplare des Web-Adressbuchs für Deutschland 2005. Aus den über sieben Millionen deutschsprachigen Webseiten hat die Redaktion des Nachschlagewerks die insgesamt 6.000 wichtigsten heraus gesiebt und beschrieben, nach 1.500 Themengebieten gegliedert und mit Screenshots illustriert. Das Adressbuch erscheint auf 900 farbigen Seiten.


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