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Pressestimmen - Das Web-Adressbuch für Deutschland

Pressestimme - Offenbacher Post online Redaktion


Das Web-Adressbuch für Deutschland - achte Auflage

Das Web-Adressbuch für Deutschland ist in seiner achten Auflage erschienen. Viele Leute werden im ersten Augenblick denken: Ein Buch als Internet-Führer, so richtig altmodisch aus Papier? Nun, ganz so abwegig kann es nicht sein, sonst würde das knapp 900-Seiten-Werk nicht seit 1998 regelmäßig neu aufgelegt. Was sind also die Vorteile eines solchen Buches gegenüber einer Suchmaschine wie Google oder Yahoo?
Nun, Suchmaschinen sind manipulierbar, da die Kriterien des Rankings in den Suchlisten im wesentlichen bekannt sind. Wir kennen Stichwörter wie "Google-Bombing" oder die oft angepriesene Software, mit der die eigene Website (angeblich) bei bestimmten Suchbegriffen ganz nach oben befördert wird. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich sicherlich schon jeder von uns einmal darüber aufgeregt, trotz Klicks auf einen der Top-Scorer-Links der Ergebnisliste plötzlich irgendwo zu landen, wo man definitiv nicht hin wollte. Am besten natürlich noch eine Seite, auf der irgendeiner irgendetwas verkloppen will. Auch landet man hin und wieder mitten in irgendwelchen Foren-Diskussionen, die einen auch nicht wirklich weiterbringen. Die Seiten im Web-Adressbuch sind hingegen redaktionell geprüft und werden generell von "Institutionen" geführt, bei denen man eine gewisse Konstanz und Beständigkeit voraussetzen kann; um nicht zu sagen Seriosität. Über die Rubrikengliederung des Inhaltsverzeichnisses wird das Ziel schnell erreicht; allerdings sollte der Nutzer ziemlich genau wissen, was er eigentlich sucht. Sonst wird er nur schwer fündig (keine konkreten Vorstellungen zu haben, stellt einen aber auch bei einer Suchmaschine vor Probleme, zumindest vor eine Geduldsprobe). Die Rubriken reichen von A wie Arbeit und Beruf über M wie Medien (dort findet sich selbstverständlich auch die Offenbach-Post Online) bis hin zu W wie Wissenschaft. Das Seiten des Buches sind auf Glanzpapier gedruckt und übersichtlich gehalten; durch etliche Screenshots gewinnt der Nutzer schon vorab einen Eindruck der betreffenden Internet-Seite. Natürlich ist das Buch als Ergänzung und nicht als Ersatz zu den bekannten Suchmaschinen zu verstehen. Schließlich kann es nicht auf aktuelle Entwicklungen reagieren. So ist ja beispielsweise jede politische Protestbewegung, die aufgrund eines beschlossenen Gesetzes entsteht, schnell mit einer Seite im Netz (man denke nur an das letzte Jahr und die Geschichte mit Hartz IV und der Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit - im Web-Adressbuch übrigens nicht vertreten oder von mir vom Schreiber dieser Zeilen nicht gefunden) vertreten. So bleibt als Fazit: Das Buch ist eine gute Ergänzung zu den vielen Suchmaschinen im Internet. Letztendlich hängt es davon ab, was der Nutzer sucht, ob er mit der einen oder der anderen Methode besser fährt. Ganz am Ende sind es immer noch die Fähigkeiten des Nutzers, sich in Informationslandschaften zurechtzufinden, die den Ausschlag geben, ob er zum erwünschten Ziel gelangt oder nicht.


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