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Interview mit Daniela Münch von happyveggiebaby

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Daniela Münch von happyveggiebaby

Daniela Münch von happyveggiebaby

„Jede Mutter, die sich Mühe gibt, ihrem Kind etwas Leckeres zu kochen, ist ein Vorbild.“

Beschreibe deinen Blog in zwei Sätzen und erkläre, was das Besondere daran ist!

Aus meinem Blog sprudelt ganz viel Herzblut und Freude am Kochen für kleine hungrige Mäulchen. Alle Rezepte sind für Babys und Kleinkinder im Alter von 0 bis 2 Jahren konzipiert und verzichten bewusst auf Fleisch, Zucker und Salz, ohne dabei fad zu sein!

Wie bist du auf die Idee gekommen einen eigenen Foodblog zu starten?

Als meine Tochter das Breialter erreichte, war ich als überzeugte Vegetarierin auf der Suche nach Informationen und Rezepten zum Thema "Vegetarische Ernährung von Kleinkindern". Da ich damals nichts fand, begann ich kurzerhand, mich intensiv in das Thema einzuarbeiten und die von mir entwickelten Rezepte aufzuschreiben, bis ich irgendwann eine stattliche Sammlung beisammen hatte. Diese wollte ich nun mit anderen Eltern teilen, die vor dem gleichen Problem stehen und sie dazu ermutigen, für ihre Kleinen ebenfalls vegetarisch zu kochen. Es steckt sehr viel Arbeit darin, aber die hat sich für mich jedes Mal gelohnt, wenn mir jemand schreibt, dass er meinen Blog toll findet.

Was ist dein persönliches Lieblingsgericht auf deinem Blog?

Mein absoluter Lieblingsbrei ist auch bei meinen Kindern ein Knaller und leider bleibt meistens nicht viel für mich übrig. Es ist ein Brei aus Apfel, Banane, Hirse und weißem Mandelmus - sehr simpel, aber auch total lecker!

Hand aufs Herz - was gibt es zu essen, wenn du mal gar keine Lust auf Kochen oder Backen hast?

Eigentlich muss bei uns immer gekocht werden, da meine Kinder (Tochter 3 Jahre und Sohn 8 Monate alt) ziemlich gerne und viel essen. Aber es gibt auch entspannte Tage, an denen habe ich noch Brei vom Vortag im Kühlschrank für den Kleinen und meine Tochter kriegt dann einfach ihr schnell zubereitetes Lieblingsessen: Spaghetti mit Butter und Parmesan.

Hast du ein (Koch-)Vorbild?

Ganz ehrlich? Nein. Jede Mutter, die sich Mühe gibt, ihrem Kind etwas Leckeres zu kochen, ist ein Vorbild.

Woher holst du deine Inspirationen?

Ich gehe oft lange und ausgiebig in Supermärkten stöbern, schlendere gerne über Gemüsemärkte und kaufe auch mal Zutaten ein, ohne vorher zu wissen, was ich daraus kochen werde. Und dann informiere ich mich zuhause, was man daraus alles zubereiten kann bevor ich in die Experimentierphase übergehe. Mit der Zeit kriegt man ein sehr gutes Gefühl für Lebensmittel und ihre Verarbeitung – und für das, was Kindern schmeckt.

Nach Rezept oder nach Gefühl: Wie kochst du am liebsten?

Ich koche wirklich immer nach Gefühl. Rezepte lese ich vielleicht mal zur Inspiration, aber ich halte mich grundsätzlich nie daran. Das ist für mich irgendwie wie Malen nach Zahlen ;-) Daher findet man auch in meinen Rezepten keine genauen Grammangaben, sondern alles ist in Tassen und Löffeln beschrieben. Welche vielbeschäftigte Mutter hat schon Lust auf zeitintensives und genaues Abwiegen?

Welches Küchengerät würdest du nicht mehr missen wollen?

Definitiv: meinen Pürierstab. Ohne den kann man nicht für Babys und Kleinkinder kochen.

Worauf achtest du beim Einkauf deiner Zutaten?

Gerade für Kinder ist es mir enorm wichtig, alle Zutaten in Bio-Qualität zu kaufen. Außerdem beschränke ich mich (außer bei Südfrüchten) auf saisonale Produkte - es müssen im Winter einfach keine Erdbeeren sein. Und es sollten möglichst reine und ursprüngliche Produkte ohne irgendwelche Zusätze sein.

Dinner for Two Kids: Mit welchem Menü willst du deine Liebsten verzaubern?

Wenn ich meinen Kleinen ein 3-Gänge-Dinner servieren würde, dann gäbe es folgendes:
1. Lustige Rohkostschnitze-Tierchen (denn kleingeschnitten und in Tierform angerichtet wird alles gern gegessen);
2. Vollkornspaghetti mit bunter Gemüsesauce (meine Tochter liebt Spaghetti über alles und für den Kleinen würde ich die Portion dann einfach fein pürieren);
3. Bananenpudding (ganz ohne Zucker, ein Klassiker bei uns zuhause, den sich meine Tochter immer wieder wünscht)

Es ist der Geburtstag der Tochter deiner besten Freundin - was bringst du Schmackhaftes mit?

Ich würde ein von mir entwickeltes Kuchenrezept in die Tat umsetzen: den "vielleicht gesündesten Kuchen der Welt". Dann noch ein paar Wunderkerzen obendrauf und die kleinen Gäste wären sicher begeistert!

Welche Web-Seiten zum Thema Food nutzt du gerne?

Ich nutze gerne Seiten, die mir Informationen rund um einzelne Lebensmittel bieten, also z.B. wenn es um Inhaltsstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe geht. Und klar, jeder von uns nutzt auch mal Chefkoch.de ;-)

Welche Online-Shops für Lebensmittel und besondere Zutaten kannst du empfehlen?

Ich habe noch nie Lebensmittel online gekauft, bislang habe ich immer alles im Laden gefunden ;-)

Abgesehen von deinem eigenen Blog - welche Foodblogs liest du am liebsten?

Mit zwei kleinen Kindern, die pausenlos beschäftigt werden wollen, habe ich ehrlich gesagt leider gar nicht genug Zeit zum Lesen anderer Foodblogs. Und wenn die Kleinen dann endlich mal im Bett sind, schaffe ich es gerade noch, meine eigenen Posts auf den Weg zu bringen. Sonst wird mein Mann irgendwann sauer, wenn ich gar nicht mehr mit ihm rede ;-)

Superfood, Fatburner, Low Carb.. - Was hältst du von den aktuellen Food-Trends?

Ich denke, dass jeder dieser Trends um einen wahren Kern herumgesponnen ist. Es gibt Lebensmittel, die sicherlich hohe positive Auswirkungen auf den Organismus haben können und daher des Öfteren auf dem Speiseplan stehen sollten. Das Hinzufügen dieser Lebensmittel allein reicht aber bestimmt nicht aus, vermutlich ist es viel wichtiger, das gesamte Bewusstsein für die eigene Ernährung zu schärfen und eben auch viele schädliche Dinge wegzulassen. Als Vegetarierin bin ich da schon von Grund auf sensibilisiert, ohne dass ich dabei einem neuen Food-Trend folge.

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