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Interview mit Katja Pieroth von Stilettos & Sprouts

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Katja Pieroth von Stilettos & Sprouts

Katja Pieroth von Stilettos & Sprouts

„Ich stehe dazu: Ich liebe Frittiertes, Käsefäden und richtig deftiges Soulfood, was mir den Magen füllt und mich dabei unglaublich glücklich macht.“

Beschreibe Deinen Blog in zwei Sätzen und erkläre, was das Besondere daran ist!

Auf meinem Blog wird nach Herzenslust geschlemmt, ganz ohne schlechtes Gewissen. Ich zeige immer einfache und schnelle Rezepte, für die man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, die später aber deine Gäste schwer beeindrucken.

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen eigenen Foodblog zu starten?

Ich habe schon immer eine Leidenschaft fürs Schreiben und ein Talent fürs Geschichtenerzählen gehabt. Allgemein liebe ich es, Leute zu unterhalten und Witze zu erzählen. Also war klar: Ich werde entweder Büttenredner oder Blogger. Auf dem Blog kann ich meine Liebe zu gutem Essen teilen und mein Faible fürs Reden frei nach Schnauze – und noch dazu ein bisschen gute Laune verbreiten. Mir selbst macht das Schreiben, Kochen und Fotografieren gute Laune – also eine Win-win-Situation.

Was ist dein persönliches Lieblingsgericht?

Wer hätte es gedacht, aber ich kann mich nicht entscheiden. Das ist einfach unmöglich. Absolute Favoriten von mir sind aber Sushi und Schnitzel. Beides habe ich noch nicht auf dem Blog vorgestellt, weil ich das gerne machen lasse (haha)und dann total genieße, ganz ohne Kochhektik und die Kamera schon wieder im Anschlag zu haben.

Hand aufs Herz - was gibt es zu essen, wenn du mal gar keine Lust auf Kochen oder Backen hast?

Lust auf Backen hab ich eh so gut wie nie. Ist mir irgendwie zu anstrengend – oder ich hab null Talent. Oder beides. Wenn ich noch fauler als sonst schon bin, dann gibt es Tiefkühlpizza. Allerdings immer noch mit Extrakäse und ein paar frischen Tomaten belegt. So viel Zeit muss sein.

Hast Du ein (Koch-)Vorbild?

Ich bin großer Fan von Jamie Oliver. Bei ihm sieht immer alles so einfach aus. Seine Rezepte sind unkompliziert und trotzdem total raffiniert. Genau wie ich das mag.

Woher holst du deine Inspirationen?

Aus Kochzeitschriften, von anderen Blogs und von Pinterest. Pinterest ist wirklich der Teufel, was die Ideen angeht. Man sieht so viele unglaublich tolle Rezepte, speichert sich alles ab und hat dann Listen mit 100 bis 150 Rezepten, die man hektisch in den nächsten 14 Tagen nachkochen will. Weil dann kommen ja schon wieder 280 neue Ideen dazu. Das führt dann zu persönlichen Must-Cook-Listen, auf denen ich Rezepte hin- und herschiebe und mit Sternen markiere, von 1 Stern für „demnächst ganz bestimmt“ bis zu 6 Sternen für „morgen, direkt morgen muss ich das unbedingt ausprobieren“. Klingt ein bisschen durchgeknallt, oder? Ist es auch.

Nach Rezept oder nach Gefühl: Wie kochst du am liebsten?

Ich koche gerne nach Rezept, variiere dabei aber auch mal, probiere etwas aus, weil man ja schon eine gute Vorstellung davon hat, was hier oder da noch toll zu einem Gericht passen würde. So richtig Freestyle koche ich, wenn ich Restepfanne mache. Meist sonntags. Das liebe ich. Das ist manchmal hochriskant, aber zum Glück wird’s meistens super lecker.

Welches Küchengerät würdest du nicht mehr missen wollen?

Meinen Pürierstab. Ich liebe beispielsweise Suppen – wahrscheinlich auch, weil ich so gerne püriere.

Worauf achtest du beim Einkauf deiner Zutaten?

Ich kaufe nicht immer Bio, ich gestehe. Wichtiger ist es mir dann, dass ich saisonal einkaufe und am liebsten Produkte aus der Region. Das gibt mir ein gutes Gefühl, und dann schmeckts nochmal so gut.

Dinner for Two: Mit welchem Menü willst du deine/n Liebste/n verzaubern?

Oh, das ist schwer... Auf jeden Fall ist hier wieder mal wichtig, dass es nicht zu viel Zeit benötigt, denn die braucht man ja, um sich aufzubrezeln. Am Ende muss es aber überzeugen, nee, beeindrucken! Als Vorspeise würde ich Hummus oder einen ähnlichen Dip wählen. Und als Hauptspeise definitiv ein gutes Stück Fleisch. Rinderfilet, schön medium-rare. Dazu selbstgemachte Pommes und Kräuterbutter. Dessert kann ich nicht gut. Mich? Oder doch lieber eine Crème brûlée.

Es ist der Geburtstag deiner besten Freundin - was bringst du Schmackhaftes mit?

Alle meine richtig guten Freundinnen essen leidenschaftlich gerne. Also zunächt mal ist es dann immens wichtig, dass ich viel mitbringe. Egal von was. Wahrscheinlich würde ich zu einer Party meine Spaghettimuffins mitbringen, und / oder ein Blech von meinem legendären Zwiebelkuchen und / oder meine berühmte Guacamole. Für eine etwas kleinere Runde würde ich eine Crostini-Party vorbereiten, wie ich das schon mal auf dem Blog gezeigt habe. Die kam bei meinen Mädels richtig gut an.

Welche Web-Seiten zum Thema Food nutzt du gerne?

Jede Menge Blogs von meinen lieben Bloggerkollegen.

Welche Online-Shops für Lebensmittel und besondere Zutaten kannst du empfehlen?

Ich habe es mir ja zum Ziel gemacht, einfache Rezepte zu zeigen, ohne 1.000 Zutaten, die man eh nicht im Haus hat. Deshalb habe ich, jetzt kommts, noch nie in einem Online-Shop spezielle Zutaten gekauft. Skandal, und das als Foodblogger. Ich kaufe alles im Supermarkt, beim Metzger oder im Asia-Supermarkt vor Ort, wie das meine Leser ja auch tun. Besondere Öle oder Gewürze und Salze bringen mir aber oft meine Freunde von Reisen mit, worüber ich mich immer total freue.

Abgesehen von deinem eigenen Blog - welche Foodblogs liest du am liebsten?

Ich lese eine Menge Foodblogs und habe auch wunderbaren Kontakt zu vielen meiner Bloggerkollegen. Es gibt so viele tolle Foodblogs da draußen. Besonders schätze ich den Blog House No. 15 von Tanja. Wir haben uns auch tatsächlich schon mal live getroffen und haben seitdem ein gemeinsames Projekt am Start auf unseren Blogs. Außerdem bin ich großer Fan von Trickytine. Und die Ober-Blogger mit Fotos zum Niederknien sind für mich Laura und Nora von Our Food Stories.

Superfood, Fatburner, Low Carb... - was hältst du von den aktuellen Food-Trends?

Ich hab’s nicht so mit Superfood, Low Carb und dem ganzen Gesundheitswahn. Ich stehe dazu: Ich liebe Frittiertes, Käsefäden und richtig deftiges Soulfood, was mir den Magen füllt und mich dabei unglaublich glücklich macht. Deshalb nenne ich meinen Blog auch liebevoll "Die Pommesbude".

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