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hobbybrauer.de

Jetzt kann jeder selbst Bier brauen: Diese Web-Seite zeigt Ihnen, wie es geht. Was brauche ich für mein erstes Bier, wie kann ich den Alkoholgehalt variieren und wie kann ich den Geschmack meines Bieres beeinflussen? Anfänger können hier im Hobbybrauer-Wiki und in den Brauanleitungen stöbern und Schritt für Schritt lernen, wie man das eigene Bier bequem zu Hause brauen kann. Auch für Fortgeschrittene gibt es viele Tipps im Forum, um den Geschmack zu optimieren. Wer dann gleich loslegen möchte, erhält die passenden Zutaten wie Hopfen, Malz oder komplette Brausets auf der Web-Seite www.hobbybrauerversand.de. Na dann – Prost!

www.hobbybrauer.de

Bier-Deluxe

Die Seite bier-deluxe.de bietet ein ausgesuchtes Sortiment an deutschen und internationalen Bierspezialitäten an, welche den begeisterten Bier-Fan garantiert glücklich machen! Über die Geschmackssuche finden Sie in Null Komma Nichts zum passenden Bier und können dabei gezielt nach Bierstilen, Ländern und bestimmten Brauereien suchen. Probieren Sie auch die Bier-Pakete aus, mit denen Sie sich durch die verschiedenen Sorten probieren können und machen Sie anderen eine Freude, indem Sie ihnen Sets für die verschiedensten Anlässe schenken! Darüber hinaus können Sie mit den Angeboten zusätzlich auch noch ein Schnäppchen für sich herausschlagen.

www.bier-deluxe.de

BierSelect.de

Von Klassikern wie Pils und Kölsch, bis hin zu Spezialitäten wie Rauchbier und Pale Ale bietet das Sortiment von bierselect.de die gesamte Bandbreite des Biers an. Hier können Sie in einer großen Auswahl an Biersorten stöbern, wobei auch alkoholfreies und saisonales Bier vertreten ist, aber ebenfalls nach den Herkunftsregionen und vielfältigen Geschmacksrichtungen filtern. Sollten Sie sich bereits eine Lieblingsbrauerei ausgeguckt haben, können Sie auch explizit nach dieser suchen und wer gerne stets einen guten Tropfen parat hat, der ist mit einem der Abonnements, welche die Web-Seite anbietet, gut beraten.

www.bierselect.de

Brauen.de

Ein Fachhandel, welcher Hobbybrauern das Herz aufgehen lässt! Hier kann sich der begeisterte Bier-Fan in einem umfassenden Sortiment an Bierbrauzutaten und Brauzubehör umsehen, um schon bald seine eigene Kreation erschaffen zu können. Von dem Rohhopfen bis hin zur Brauanlage sind hier sämtliche Produkte abgedeckt, welche Sie gebrauchen können. Aber auch Reinigungsutensilien sind hier zu finden, genauso wie günstige Starterpakete für enthusiastische Novizen, die erst einmal austesten wollen. Werfen Sie außerdem einen Blick auf die Sonderangebote, bei denen Sie noch echte Schnäppchen herausschlagen können!

www.brauen.de

braufabrik

Ein Geschenk, welches garantiert lange Zeit in Erinnerung bleibt! Auf braufabrik.de können Sie selbst kreativ werden und Ihre personalisierten Bierflaschen und -kisten mit dem umfangreichen Editor selbst entwerfen. Wählen sie dazu die Sorte und den Anlass aus und schon werden Ihnen eine Vielzahl an ausgefallenen Etiketten vorgeschlagen, aus denen Sie nur noch das passende auswählen und mit einem individuellen Schriftzug verzieren müssen. Ist die zu beschenkende Person allerdings weniger ein Bier-Fan, können Sie ebenfalls Weinflaschen, sowie auch Gin und Likör gestalten. Dazu werden auch Geschenke, welche sich für Firmen eignen, angeboten.

www.braufabrik.de

Braufässchen

Wie wird man schnell und einfach zum Braufässchen-Braumeister? Natürlich mit braufaesschen.com! Hier können Sie nach gerade einmal sieben Tagen Ihr selbstgebrautes und individuell zusammengestelltes Bier direkt aus dem Fünf-Liter-Fass zapfen. Benutzen Sie dazu den Bier-Generator und bestimmen Sie selbst über die Komponenten Ihres persönlichen Bieres- Dabei gibt es mehr als 100.000 verschiedene Variationsmöglichkeiten. Wer sich etwas Inspiration holen möchte oder ein bereits zusammengebrautes Getränk bevorzugt, der kann sich diese ebenfalls in nur wenigen Schritten für die verschiedensten Anlässe ordern.

www.braufaesschen.com

Craftbeer Shop

Wem Industriebier zu langweilig ist, der sollte einmal die Craft Beer-Spezialitäten dieses Online-Shops ausprobieren. Hier gibt es eine große Auswahl an deutschem und internationalen Craft Beer, welches zum einen Teil aus regionalen Brauereien und zum anderen Teil aus ausländischer Herstellung stammt, darunter auch beliebte schottische Brauereien. Von würzig bis fruchtig, von Pale Ale bis Sauerbier sind hier sämtliche Sorten verfügbar, welche den begeisterten Bier-Fan glücklich machen können! Zusätzlich sind auch gluten- und alkoholfreie Biere vertreten, genauso wie diverse Spirituosen und Zubehör in Form von Gläsern.

craftbeer-shop.com

Hopfen und mehr

Umfangreiches Sortiment von Brauanlagen und -zubehör für den Hobbybrauer.

www.hobbybrauerversand.de

Die Einträge zum Thema "Essen & Trinken - Getränke/Bier"
finden Sie auch im Web-Adressbuch für Deutschland.

Bier - Das alkoholische Lieblingsgetränk der Deutschen

Bier – Das alkoholische Lieblingsgetränk der Deutschen

Es ist das meistkonsumierte alkoholische Getränk der Deutschen: Bier. Rund 107 Liter werden pro Kopf und Jahr im Durchschnitt getrunken. Bereits die Mönche im Mittelalter brauten ein besonders gehaltvolles Nährbier, um die Fastenzeit zu überbrücken. Die Bierbrauer des frühen Mittelalters experimentierten allerdings mit verschiedensten Zutaten, die von Blut über Baumrinde bis hin zu giftigen Kräutern reichten. Um diese Geschmackexperimente zu stoppen, erließ der bayrische Herzog Wilhelm IV. 1516 das Reinheitsgebot für Bier: Dieses sollte nur noch Wasser, Hopfen, Malz und Hefe als Bestandteile beinhalten. Auch heute noch gilt diese Regelung für deutsches Bier. Das Gesetz von 1516 ist somit die älteste, noch heute gültige Lebensmittelgesetzgebung der Welt.

Wie gesund ist der Gerstensaft?

Dem Bier werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. So soll es Nierensteinen, Herzinfarkten und Schlaganfällen vorbeugen, eine beruhigend Wirkung haben und beim Einschlafen helfen. Bei äußerlicher Anwendung wird außerdem der Haarwuchs gefördert und die Haut gepflegt.
Der Gerstensaft besteht hauptsächlich aus Alkohol und Kohlenhydraten, enthält aber auch Bitterstoffe, Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und ätherische Öle. Hopfen wirkt beruhigend, aber stoffwechselanregend und kann mit seinen Inhaltsstoffen bei Appetitlosigkeit, Magenschwäche und Unruhezuständen helfen. Außerdem enthält Hopfenextrakt entzündungshemmende Flavonoide und Antioxidantien.
Die positiven Wirkungen von Bier sind also nicht dem Bier an sich, sondern dem darin enthaltenen Hopfen zu zuschreiben. Die tatsächliche Menge an Hopfen im Bier ist allerdings zu gering, um wirklich wirksam zu sein. Zudem überschattet der enthaltene Alkohol die meisten positiven Effekte. So nimmt dieser zum Beispiel negativen Einfluss auf die Durchschlafqualität und sorgt bei regelmäßigem Konsum häufig für den sogenannten Bierbauch. Dies vor allem, weil Alkohol den Fettabbau im Körper behindert und weil beim Genuss von ein paar Bierchen auch einiges an Kalorien aufgenommen wird. 250 Milliliter Bier enthalten durchschnittlich zwar nur rund 100 Kilokalorien und haben damit weniger als Apfelsaft. Aber ein Konsum von mehreren Bierchen schlägt mit mehreren 100 Kalorien zu Buche, die nicht satt machen, sondern auch noch appetitanregend wirken.

Äußere Anwendungsmöglichkeiten:

  • Zur Pflege von Haut und Haar
  • Zur Entfernung von Rost
  • Als Möbelpolitur
  • Als Silberpolitur
  • Beim Kochen für zartes Fleisch

Wer sein Bier genießen, dabei aber den negativen Eigenschaften des Alkohols entgehen möchte, findet in alkoholfreiem Bier eine einfache Alternative. Die im Gerstensaft enthaltenen Polyphenole sollen sich laut einer Studie positiv auf das Immunsystem auswirken, indem sie Viren und Bakterien abtöten, freie Radikale einfangen und entzündungshemmend wirken. Polyphenole stecken aber auch in anderen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Äpfeln, Heidelbeeren oder Tee, und sind deshalb keine Ausrede für einen hohen Bierkonsum, auch wenn es sich um alkoholfreies handelt. Im Freizeitsportbereich kann die alkoholfreie Variante allerdings durchaus eine sinnvolle Alternative zu anderen isotonischen Sportgetränken darstellen, da dem Körper Flüssigkeit, Mineralien und Elektrolyte geliefert werden. Diese erhält der Körper aber auch durch Mineralwasser, das in seiner Bedeutung für den Flüssigkeitsaustausch des Körpers natürlich von nichts überboten werden kann.
Generell lässt sich sagen, dass Bier nicht aufgrund seiner positiven Effekte für die Gesundheit getrunken werden muss. Ein täglicher Konsum von einem Viertelliter bei Frauen und einem halben Liter bei Männern wird aber als unschädlich eingestuft.

Wie funktioniert das Brauen?

Kupferkessel einer Brauerei
Kupferkessel einer Brauerei

Bier besteht aus Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Die Qualität des Brauwassers steht in direktem Zusammenhang mit der Qualität des späteren Bieres. Die Brauer stellen an ihr Wasser oft höhere Ansprüche als der Gesetzgeber an Trinkwasser.
Hopfen besitzt eine bakterienabtötende Wirkung, macht das Bier länger haltbar und verleiht diesem den bitteren Geschmack sowie die gewünschte Schaumkrone.
Malz bezeichnet in Wasser zum keimen gebrachtes Getreide, besteht also zum Beispiel aus Gerste oder Weizen. Nachdem das Getreide geerntet wurde, wird es vermälzt, sprich zum Keimen gebracht. Dafür wird es in großen Keimkästen ausgebreitet, in denen es 5 Tage auskeimt. Beim Keimen wandelt sich die Stärke im Getreide durch Enzyme in Malzzucker um, der sich im Wasser löst. Die Vermälzung ist also notwendig, um die Inhaltsstoffe des Braugetreides nutzbar zu machen. Nach den 5 Tagen wird sie durch einen Trocknungsvorgang, das sogenannte Darren, unterbrochen. Die Dauer und Temperatur der Trocknung bestimmen, ob helles oder dunkles Malz entsteht. Nach dem Darren wird das Braumalz entkeimt, entstaubt und in Silos gelagert.
Hefe besteht aus einzelligen Sporenpilzen, die den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure umwandeln. Um eine einheitliche Bierqualität zu erhalten, werden für jedes Bier eigene Hefepilze gezüchtet.
Unmittelbar vor dem Brauen werden die Malzkörne in der Schrotmühle zermahlen. Das eigentliche Brauen beginnt mit dem Maischen, bei dem der Malzschrot mit Wasser gemischt und auf verschiedene Temperaturstufen erhitzt wird. Dabei wird der Malzschrot gelöst und die unlösliche Stärke wird, wie beim Mälzen, durch Enzyme in vergärbaren Malzzucker umgewandelt. Es entsteht die Würze, eine klebrige, zuckerhaltige Flüssigkeit. Da diese am Ende des Maischens neben den flüssigen Bestandteilen auch noch feste, den sogenannten Treber, besitzt, müssen letztere von den flüssigen getrennt werden. Schließlich möchte man das spätere Bier trinken und nicht essen. Die Trennung der Bestandteile findet im sogenannten Läuterbottich statt. Der Treber setzt sich auf dessen Boden ab und bilden dabei einen Filter für die Würze. Diese läuft durch den Filter hindurch und sammelt sich in der Würzpfanne, in der sie unter Zugabe von Hopfen gekocht und konzentriert wird. Der Stammwürzegehalt, sprich der Prozentanteil von gelösten und vergärbaren Stoffen im Sud, wird regelmäßig vom Braumeister kontrolliert. Er gibt quasi die Dichte der Nährstoffe im Sud an und schwankt je nach Biersorte zwischen 10 und 28 Prozent. Sobald der richtige Wert erreicht wurde, wird die Würze mit Eiswasser gekühlt und in Gärgefäße gefüllt, in denen Hefe hinzugefügt wird. Die Gärung mit untergäriger Hefe verläuft bei Temperaturen von 4° bis 9°C und dauert etwa 8 Tage. Die Hefe setzt sich dabei am Boden ab. Bei obergäriger Hefe verläuft die Gärung bei Temperaturen von 15° bis 20°C und dauert etwa 4 bis 6 Tage. Die Hefe steigt hierbei an die Oberfläche, wo sie abgeschöpft wird. Bei der Gärung wird der Malzzucker in Alkohol umgewandelt und der Stammwürzegehalt langsam abgebaut. An der Abnahme des Stammwürze-gehaltes kann der Braumeister den Fortschritt der Gärung ablesen. Nach der Gärung muss das Jungbier noch einige Wochen lang reifen. Bei der Nachgärung reichert es sich unter Druck mit natürlicher Kohlensäure an. Danach kann es in Flaschen oder Fässer abgefüllt und zum Verkaufsort gebracht werden.
Die Herstellung von alkoholfreiem Bier, das maximal einen Alkoholgehalt von 0,5 Volumenprozent besitzen darf, verläuft bis auf den Gärungsprozess genauso wie beim alkoholhaltigen Bier. Ab der Gärung gibt es zwei Möglichkeiten für den Brauer. Zum einen kann der Gärungsprozess frühzeitig abgebrochen werden, damit nicht zu viel Alkohol entsteht. Biere, die durch die sogenannte gestoppte Gärung hergestellt werden, schmecken oft süßer als ihr alkoholhaltiges Original, da mehr Zucker im Bier verbleibt. Zum anderen kann das Bier auch den gesamten Gärungsprozess durchlaufen, wobei anschließend eine Entalkoholisierungsanlage den Alkohol aus dem Gerstensaft herausfiltert. Biere, die so entstehen, schmecken oft weniger abgerundet und werden deshalb oft mit ihrem alkoholhaltigen Original gemischt. Die Mischung fällt natürlich so aus, dass der Maximalalkoholgehalt nicht überschritten wird. Eine Kombination aus beiden Herstellungsmethoden ist ebenfalls möglich.

Was macht ein gutes Bier aus?

Eine schöne Schaumkrone ist ein Qualitätsmerkmal eines guten Bieres
Eine schöne Schaumkrone ist ein Qualitätsmerkmal
eines guten Bieres

Der Geschmack von Bier ist subjektiv. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und Lieblingsmarken. Dennoch gibt es einige Kriterien, die dabei helfen, gutes und vor allem qualitativ hochwertiges Bier zu erkennen.
Fast niemand trinkt Bier ohne Schaumkrone. Und das nicht nur, weil sie „einfach dazu gehört“. Die weiße, möglichst feinporige Krone verrät viel über die Qualität des Gerstensaftes. Hält sie nach dem Einschenken einige Zeit und fällt nicht direkt in sich zusammen, so kann man sicher sein, dass die Grundzutaten von guter Qualität waren. Die Bitterstoffe im Hopfen und der Proteingehalt im Malz sorgen nämlich für die Stabilität der Schaumkrone. Diese weist außerdem auf einen ausgeglichenen Kohlensäuregehalt im Bier hin und ist für die charakteristische Frische verantwortlich.
Auch die Trübung sagt viel über das Bier aus. Insofern es sich nicht um eine naturtrübe Variante handelt, die dann auch trüb sein sollte, sollte das Bier einen feinen Glanz und keinerlei Schlieren aufweisen.

Merkmale eines guten Biers:

  • Stabile Schaumkrone
  • Keine Trübung (außer bei naturtrüben Sorten)
  • Frischegeschmack

Zuletzt ist die Frische an sich, die man beim Genuss eines Bieres deutlich schmecken sollte, ein guter Indikator für die Qualität. Frische und Kohlensäure stehe in direktem Zusammenhang. So kann die Kohlensäure Aufschluss darüber geben, wie lange das Bier gelagert wurde. Ist also kaum noch Kohlensäure enthalten, wurde das Bier zu lange gelagert.
Kurz gesagt: Besitzt das Bier eine stabile Schaumkrone, einen frischen Geschmack und je nach Sorte die richtige Trübung, so stimmt auch die Qualität.

Wie sollte Bier gelagert werden?

Die Lagerung von Bier sollte dunkel und kühl bei Temperaturen um die 5°C erfolgen. Die Lagerdauer sollte dabei so kurz wie möglich gehalten werden.

Bier ist ein Naturprodukt und aus diesem Grund nicht unbegrenzt haltbar. Am besten trinkt man es direkt nach dem Abfüllen beziehungsweise in den ersten 7 Monaten danach. Die enthaltene Kohlensäure verflüchtigt sich nämlich mit der Zeit der Lagerung und nimmt so auch einen großen Teil der Frische und des Geschmacks mit. Lange gelagertes Bier schmeckt dann schal und kann schlecht werden. Die Lagerung empfiehlt sich generell in einem dunklen und kühlen Keller, kann aber kurzfristig bei einzelnen Bierflaschen auch im Kühlschrank bei 4° bis 7°C erfolgen. Die Genusstemperatur, die zwischen 5° und 8°C liegt, ist damit auch erreicht. In einem dunklen, gleichbleibend kühlen Keller mit einer Temperatur von um die 5°C kann Bier auch bis zu zwei Jahre lang aufbewahrt werden.

Text: Jennifer Nagel

Anhang: Das Reinheitsgebot im ursprünglichen Wortlaut:

Wie das Bier im Sommer und Winter auf dem Land ausgeschenkt und gebraut werden soll
Wir verordnen, setzen und wollen mit dem Rat unserer Landschaft, daß forthin überall im Fürstentum Bayern sowohl auf dem Lande wie auch in unseren Städten und Märkten, die kein besondere Ordnung dafür haben, von Michaeli bis Georgi ein Maß (bayerische, entspricht circa 1,069 Liter) oder ein Kopf (halbkugelförmiges Geschirr für Flüssigkeiten, nicht ganz eine Maß) Bier für nicht mehr als einen Pfennig Münchener Währung und von Georgi bis Michaeli die Maß für nicht mehr als zwei Pfennig derselben Währung, der Kopf für nicht mehr als drei Heller (gewöhnlich ein halber Pfennig) bei Androhung unten angeführter Strafe gegeben und ausgeschenkt werden soll.
Wo aber einer nicht Märzen-, sondern anderes Bier brauen oder sonstwie haben würde, soll er es keineswegs höher als um einen Pfennig die Maß ausschenken und verkaufen.
Ganz besonders wollen wir, daß forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen.
Wer diese unsere Anordnung wissentlich übertritt und nicht einhält, dem soll von seiner Gerichtsobrigkeit zur Strafe dieses Faß Bier, so oft es vorkommt, unnachsichtlich weggenommen werden.
Wo jedoch ein Gauwirt von einem Bierbräu in unseren Städten, Märkten oder auf dem Lande einen, zwei oder drei Eimer (enthält etwa 60 Maß) Bier kauft und wieder ausschenkt an das gemeine Bauernvolk, soll ihm allein und sonst niemandem erlaubt und unverboten sein, die Maß oder den Kopf Bier um einen Heller teurer als oben vorgeschrieben ist, zu geben und auszuschenken.
Gegeben von Wilhelm IV. Herzog in Bayern am Georgitag zu Ingolstadt anno 1516

Weiterführende Informationen zum Reinheitsgebot erhalten Sie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Reinheitsgebot#Die_Bayerische_Landesordnung_von_1516

Jennifer Nagel
2018-08-14
2018-08-14
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