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Essen & Trinken » Getränke/Spirituosen/Grappa

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Grappa.de

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Der populäre Grappa-Laden im Internet bietet ein großes Sortiment erlesener Grappa-Sorten mit passenden Gläsern aus den berühmten Weinregionen Italiens. Aber auch aus „exotischen“ Ländern wie Südafrika kommen Tresterbrände. Viele Angebote und Infos zu Herstellung, Anbaugebiet und Destillerien.

www.grappa.de

Die Einträge zum Thema "Essen & Trinken - Getränke/Spirituosen/Grappa"
finden Sie auch im Web-Adressbuch für Deutschland.

Ratgeber für den Spirituosenkauf

Ratgeber für den Spirituosenkauf

Definition Trester aus der Weinherstellung:
Hergestellt aus den vergorenen Abfallprodukten der Weinherstellung.

Alkoholgehalt: Mind. 37,5% v/v.
Trinktemperatur: 14-18°C; gekühlt, wenn stark nach Alkohol und wenig nach Fruchtaromen riechend.
Anlass: Der Grappa wird gerne als Digestif nach dem Essen serviert. Aber auch als Cocktailzutat, im Kaffee oder zum Backen findet manch ein Trester Verwendung.

Einige Tresterbrände aus der Weinherstellung:

  • Grappa: Italienischer Tresterbrand.
  • Tschtascha: Georgischer Tresterbrand, auch Trauben-Wodka genannt.
  • Trester: Deutscher Tresterbrand.
  • Marc: Französischer Tresterbrand.
  • Orujo: Spanischer Tresterbrand.
  • Bagaceira: Portugiesischer Tresterbrand.
  • Pálinka: Ungarischer Tresterbrand.
  • Zivanja: Zyprischer Tresterbrand.
  • Tsipouro: Griechischer Tresterbrand.
Grappa
Grappa kann je nach Lagerung
und Reife kristallklar sein,
aber auch dunkler gefärbt

Tresterbrände

Neben den Branntweinen und Weinbränden oder Brandys gibt es auch noch jene Spirituosen, die nicht aus Wein direkt, sondern aus den Nebenprodukten der Weinherstellung gewonnen werden. Dazu gehören Tresterbrände wie der Tschatscha aus Georgien, der auch Trauben-Wodka genannt wird, oder der italienische Grappa, der schon im Spätmittelalter gebraut wurde. Einen Grappa trinkt man gern als Digestif nach dem Essen. Bei Tresterbränden empfiehlt es sich dabei, ihn aus einem hohen Grappakelch zu trinken, das die Zuführung der fruchtigen Aromen zur Nase begünstigt.

Das Holz der zur Lagerung verwendeten Fässer bestimmt dabei maßgeblich die Farbe und den Geschmack des jeweiligen Grappas. So nehmen Grappas beim Lagern in Fässern aus Kirschholz ein eher süßeres Aroma an, während sich der Geschmack bei Eichenholzfässern in eine eher herbere Richtung entwickelt. Je länger die Lagerung im Fass andauert, umso intensiver wird letztenendes auch die Färbung des jeweiligen Tresterbrands.

Definition Branntwein:
Manchmal synonym mit “Spirituose” verwendet, findet sich in einigen Gesetzestexten mit dieser Bedeutung. Andernfalls eine Spirituosenkategorie aus Weindestillat.

Alkoholgehalt: Mind. 37,5% v/v.
Trinktemperatur: ca. 18°C wird empfohlen.
Anlass: Da viele Weinbrände bzw. Alkoholika mit Weinbrandgehalt auch in diese Kategorie fallen, überschneiden sich hier die Anlässe. Siehe Weinbrand und Brandy.

Einige Branntweine:

  • Überschneidet sich mit einigen Getränken der bereits zuvor genannten Kategorien.
  • Lozovaca bzw. „Loza“: Ein klarer Branntwein aus diversen Balkanländern.

Definition Brennwein:
Verarbeitungswein, wird zum Spriten, also zum mit Alkohol auffüllen, mancher der oben genannten Spirituosen verwendet.

Definition Weingeist:
Synonym für den Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs, bzw. Neutralalkohol.

Brennwein

Überhaupt ist die Begriffslandschaft, was Spirituosen um den Wein angeht, ziemlich unübersichtlich. Neben dem Weinbrand gibt es zum Beispiel auch noch den Brennwein. Er ist ein ungenießbarer Verarbeitungswein, wird steuerrechtlich aber wie eine Spirituose behandelt. In der Weinherstellung wurde er ursprünglich eingesetzt, um die Transportfähigkeit von Spirituosen zu fördern. Das Beifügen von Brennwein verringert das Transportvolumen der Weinbrände und macht sie haltbarer.

Branntwein

Nicht zu verwechseln ist der Brennwein wiederum mit dem sehr ähnlich klingenden Branntwein, in dessen Herstellung er lediglich einen potentiellen Arbeitsschritt darstellt. Ursprünglich die Bezeichnung für gebrannten Wein, war der Begriff „Branntwein“ bis in die späten 1980er Jahre hinein ein Synonym für alle Spirituosen. Selbst heute werden sie manchmal noch als Branntweine bezeichnet, obwohl Branntwein gleichzeitig als eine der 46 Kategorien gilt und damit innerhalb der EU seine ganz eigenen Bestimmungen hat. So darf auch der Branntwein, der aus Wein, Brennwein, oder einem Weindestillat heraus destilliert wird, nicht aromatisiert werden, unterliegt bei einer etwaigen Reifung bestimmten Richtlinien, und hat einen Mindestalkoholgehalt von 37,5% v/v.
Man findet den Branntwein auch heute noch im Jugendschutzgesetz und dem Steuergesetz genannt, wo er nach wie vor bedeutungsgleich mit der Bezeichnung „Spirituosen“ benutzt wird. Dabei sind bei weitem nicht alle Spirituosen mit dem aus Trauben gewonnenen Wein verwandt, sondern hauptsächlich diejenigen, die in dieser Sektion unseres Ratgebers behandelt wurden.

Weingeist

Auch den Begriff „Weingeist“ gibt es, und auch er ist irreführend. Denn während ein Geist eine gewisse Klasse der Spirituosen definiert, handelt es sich beim Weingeist um ein anderes Wort für den Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs. Dem Neutralalkohol also, der den echten Geisten tatsächlich zugefügt wird.


Alle Themen des Ratgebers für den Spirituosenkauf finden Sie nachfolgend in der Übersicht:



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