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Rum Company

Hochwertigen Rum aus der Karibik und dem Rest der Welt, gibt es auf rumcompany.de! Dieser Online-Shop bietet seinen Besuchern eine riesige Auswahl an Rum an, von dem klassischen Rum-Blend, bis hin zu dem seltenen Single-Cask. Stöbern Sie durch das Sortiment und filtern Sie dabei das Herkunftsland, das gewünschte Alter, die Serie und die Preisspanne, um einen bestimmten Tropfen im Nu finden zu können. Dabei kann der Rum ebenfalls von den Kunden bewertet werden, sodass Sie sich unangenehme Überraschungen von vornherein ersparen können. Ebenfalls verfügbar sind exklusive Serien, ganze Sets und edle Geschenkboxen.

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Rum und Co

Zahlreiche Rumsorten aus aller Herren Länder, zudem Brandy, Whisky, Cognac, Wodka oder Aquavit.

www.rumundco.de

Die Einträge zum Thema "Essen & Trinken - Getränke/Spirituosen/Rum"
finden Sie auch im Web-Adressbuch für Deutschland.

Ratgeber für den Spirituosenkauf

Ratgeber für den Spirituosenkauf

Auf einen Blick!

Definition Spirituosen aus Zuckerrohr:
Aus Zuckerrohr gebrannte Spirituosen. Oft wird Zuckerrohrmelasse genommen, manchmal auch frischer Zuckerrohrsaft.
Alkoholgehalt: Mind. 37,5% v/v
Trinktemperatur: Bei heller Färbung werden 14-17°C empfohlen, bei dunkler 16-21°C.
Anlass: Aperitif, Digestif, oder Cocktailzutat.

Einige Spirituosen aus Zuckerrohr:

  • Rum
  • Rhum: Französisches Wort für Rum, der aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft gewonnen wird.
  • Ron: Spanische Bezeichnung für Rum.
  • Cachaça: Brasilianische Spirituose, die aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft gewonnen wird.
Rum
Je nach Herkunftsland heißt der
Zuckerrohrbrand Rum, Ron oder Rhum

Rum, Rhum, Ron und alles, was dazugehört

Zwar nie gänzlich unbekannt, war das karibische Genussmittel bis vor einer Weile in der Alkohollandschaft der Bundesrepublik eher eine untergeordnete Rolle zu spielen, jetzt ist es aber wieder voll im Kommen. Als sein Vorreiter gilt der Arrak oder Arrack, der einst eine der beliebtesten Spirituosen in Europa gewesen ist. Dabei handelt es sich um einen Palmweinbrand, dem auch die Entwicklung des Rakis und Wodkas zugeschrieben wird.
Die Gerüchte um die Rum-Ration in der Royal Navy sind wahr; bis ins 20. Jahrhundert hinein hatten Offiziere der Marine des Vereinigten Königreiches Anspruch auf eine Portion Rum am Mittag, die ca. 70ml umfasste und im Verhältnis 1:4 mit Wasser vermischt war. Man nimmt an, dass der Rum unter anderem deshalb unter Seefahrern so bekannt geworden ist. Rum ist im Spanischen als „Ron“ und im Französischen unter der Bezeichnung „Rhum“ bekannt. Rum und Ron werden in den ehemaligen Kolonien der Karibik aus Zuckerrohrmelasse hergestellt, während der Rhum vornehmlich aus den ehemaligen französischen Kolonien stammt und als frischem Zuckerrohrsaft gebrannt wird.

Es gibt noch viel mehr!

Damit ist das Spirituosenangebot freilich noch nicht ausgeschöpft. Wer Cocktails mischt oder auf Gin steht, der ist bisher noch nicht gänzlich auf seine Kosten gekommen. Auch Bärwurz, die im heimatlichen bayrischen Wald unter Naturschutz steht, sodass die Hersteller ihres Schnapses eine Sammelelraubnis brauchen oder sie privat anbauen müssen, wurde zuvor hier noch nicht erwähnt.

Auf einen Blick!

Definition Spirituosen mit Anis:
Spirituosen mit Anisaroma, die aus dem Mittelmeerraum stammen. Im Französischen nennt man sie Anisés.
Alkoholgehalt: Mind. 40% v/v
Trinktemperatur: 8-10°C.
Anlass: Als Aperitif, pur, oder als Cocktailzutat, sowie zum Kochen und Backen lassen sich diese Spirituosen verwenden.

Einige Spirituosen mit Anis:

  • Raki: Aus der Türkei.
  • Arak: Aus dem Libanon, dem Irak, Jordanien, palästinischen Autonomiegebieten, Syrien und Israel. Nicht zu verwechseln mit dem aus Palmsaft gewonnenen Arrak.
  • Sambuca
  • Ouzo: Aus Griechenland.
  • Pastis: Aus Frankreich.

Definition Spirituosen mit Kümmel:
Sprituosen, die durch das Aromatisieren mit Kümmelsaat gewonnenen werden.
Alkoholgehalt: Mind. 32% v/v
Trinktemperatur: 7°C oder eisgekühlt.
Anlass: Wird für Teepunsch verwendet oder kalt getrunken.

Einige Spirituosen mit Kümmel:

  • Aquavit: Ursprünglich aus Skandinavien. Bedeutet: Wasser des Lebens.
  • Köm: Kümmelschnaps. Aquavit aus Deutschland.
  • Helbing Kümmel: Kümmelschnaps, den man auch das Nationalgetränk Hamburgs nennt.

Definition Spirituosen mit Wacholder:
Wacholderschnäpse entstehen durch das erneute Brennen von Agraralkohol oder Getreidebränden.
Alkoholgehalt: Mind. 35% v/v
Trinktemperatur: 13-17°C bei Gin, auch gekühlt wird empfohlen, etwa für den Steinhäger.

Einige Spirituosen mit Wacholder:

  • Gin: Es gibt verschiedene Arten, wie den London Gin, den Dry Gin, oder den Französischen Gin.
  • Genever: Aus den Niederlanden bzw. Belgien.
  • Steinhäger: Nach der ostwestfälischen Gemeinde benannt.
  • Borovička: Aus der Slowakei. Dort gilt es als Nationalgetränk.

Definition Spirituosen aus Wurzeln:
Spirituosen, die aus Wurzeln gewonnenen werden.
Alkoholgehalt: Mind. 38% v/v
Trinktemperatur: 10-20°C.
Anlass: Oft als Digestif verwendet.

Einige Spirituosen aus Wurzeln:

  • Bärwurz: Wird in Bayern und dem angrenzenden Land zu Sachsen und Thüringen hergestellt. Hat, als Spirituose, einen männlichen Artikel (die Pflanze hat einen weiblichen).
  • Blutwurz: Auch aus Blutwurz wird eine Spirituose hergestellt.

Sonstige Spirituosen:
Brände aus Agaven: Sind besonders in Mexiko beliebt. Hierunter fällt z. B. der Tequila.
Holzbranntwein: Eine aus Holz destillierte Spirituose.
Palmweinbrände: Werden als „Arrak“ oder „Arrack“ bezeichnet. Sie kommen meist aus südostasien, Sri Lanka oder Indonesien.
Honigbrand: Aus Honigmaische gebrannte Spirituose mit mind. 35% v/v.
Bierbrand/ Eau de vie de bière: Spirituose, die aus Destillation von frischem Bier gewonnen wird. Mindestalkoholgehalt: 38% v/v.
Süßkartoffelschnaps: Typische, aus der Süßkartoffel gewonnene Alkoholika sind der koreanische Soji oder eine Form des japanische Shōchū.

Holzbranntwein

Kurios erscheint der Holzbranntwein. Neben ihm wirken Früchte als Ausgangsmaterial fast langweilig, denn er hält, was sein Name verspricht: Diese Spirituose wird aus Holz gebrannt! Zu dem Holz wird ein Gemisch aus verdünnter Schwefelsäure gegeben, um einen zuckerhaltigen Ausgangsstoff zu bekommen. Obwohl dieser Branntwein über weniger Schadstoffe verfügt als so manche andere Spirituose und ebenso gefahrlos trinkbar ist wie seine Kollegen die Obst- oder Getreidebrände, wird er in Deutschland nicht zur Trinkalkoholherstellung eingesetzt.

Shōchū

Bereits als Getreidespirituose erwähnt wurde der Shōchū, der in Japan allerdings auch aus Zuckerrohr oder Süßkartoffeln basieren kann. Der Süßkartoffel-Shōchū, bzw. „Imojōchū“, wird im Süden der japanischen Region Kyūshūs auch als Sake bezeichnet. Sake als allgemeingültiges Synonym für Reiswein aus Japan zu benutzen, wäre demzufolge problematisch.

Bierbrand

Aus dem vielkonsumierten Bier, an das man beim Alkohol sofort denkt, werden auch Spirituosen gebrannt. So weit daneben lag die Anfangsassoziation selbst in Bezug auf Spirituosen also doch nicht. Bierbrände dürfen nur aus frischem Bier destilliert werden. Sie müssen mindestens 38% v/v enthalten, und ihnen darf kein Aroma zugesetzt werden. Wie bei den Weinbränden und Brandys darf allerdings Zuckerkulör zur Anpassung der Farbe verwendet werden.


Alle Themen des Ratgebers für den Spirituosenkauf finden Sie nachfolgend in der Übersicht:



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