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Ratgeber für Bettwaren

Ratgeber für Bettwaren

Für unseren Schlafkomfort sind nicht nur das Bettgestell und die Matratze verantwortlich, sondern noch eine ganze Menge anderer Dinge, die sich in unserem Bett befinden. Man fasst sie grob unter dem Begriff „Bettwaren“ zusammen. Aber was sind eigentlich alles Bettwaren, und was gibt es beim Kauf von Kopfkissen und Co zu beachten? Im Folgenden wollen wir Ihnen ein paar Kriterien an die Hand geben, nach denen Sie bei ihrem nächsten Bettwarenkauf entscheiden können.

Was sind Bettwaren?

  • Körperunterlagen:
    • Matratze
    • Matratzenauflage
    • Kopfkissen
    • Seitenkissen
  • Oberbett:
    • Körperauflagen wie z. B. die Bettdecke
  • Überbett:
    • Tagesdecke

Bettwaren, das sind Waren fürs Bett. Oder Waren wie das Bett? Auf jeden Fall haben sie irgendwas mit dem Bett zu tun. Tatsächlich stimmt ersteres, denn das Bett selbst zählt nicht zu den Bettwaren. Definiert sind sie als Körperauf- und Unterlagen, die zum Schlafen verwendet werden. Man kann sie weiter unterteilen in:

Körperunterlagen

Also die Unterlage des Körpers beim Schlafen. Dazu gehören die Matratzenauflage und die Matratze, aber auch die Kopf- und etwaigen Seitenkissen. Unter Matratzenauflagen versteht man grundsätzlich alle Auflagen auf die Matratze, die zwischen dieser und dem Bettlaken platziert werden. Hierunter fallen zum Beispiel die Topper und Unterbetten. Letztere sind normalerweise nur ein paar Zentimeter hoch und sollen den Liegekomfort verbessern, sowie Hygiene und Gesundheit unterstützen. Topper können um einiges höher sein und die Qualität einer minderwertigen Matratze ausbessern und ihre Haltbarkeitsdauer verlängern.

Oberbett

Das Oberbett bezeichnet diejenigen Bettwaren, die unseren Körper beim Schlafen zudecken, also hauptsächlich die Bettdecke.

Überbett

Als Überbett wird nun diejenige Auflage bezeichnet, die das Bett tagsüber abdeckt, sodass zum Beispiel kein Schmutz oder die Haare eines Haustieres auf die Schlafstädte gelangen kann.

Was ist beim Kauf von Bettware zu beachten?

  • Matratze:
    • Hohe Kennzahl des Raumgewichts
    • Hohe Stauchhärte
    • Kernhöhe zwischen 14 und 19cm
    • Abnehmbare Bezüge
    • Gute Atmungsaktivität
  • Matratzenauflage:
    • Hohe Qualität
    • Bei Toppern: Ist die Matratze Toppergeeignet?
  • Kissen:
    • Rücken sollte eine gerade Linie bilden können und sich nicht verspannen.
    • Individuelle Schlafposition berücksichtigen; Bauchschläfer stellen andere Anforderungen als Rückenschläfer
  • Decken:
    • Individuelles Temperaturempfinden berücksichtigen; manche Deckentypen sind wärmer als andere
    • Hohe Atmungsaktivität

Matratze

Beim Kauf einer Matratze ist besonders auf eine hohe Kennzahl des Raumgewichts zu achten, die besagt wie viel Rohmasse in einem Kubikmeter Schaumstoff aufgeschäumt wurde. Die Raumgewichtskennzahl sollte höher als 40 sein und ist deshalb ein Qualitätsmerkmal, weil Matratzen mit geringem Raumgewicht schneller durchliegen und dann auch entsprechend schnell ersetzt werden müssen. Auch auf eine hohe Stauchhärte, die besagt wie fest der Schaumstoff ist wenn man ihn auf 40% eindrückt, sollte geachtet werden. Die Kernhöhe einer Matratze sollte je nach Körpergewicht zwischen 14 und 19cm liegen. Außerdem sollte eine Matratze Feuchtigkeit sowohl gut aufnehmen als auch abgeben können, und abnehmbare Bezüge, die man waschen kann, sind aus hygienischen Gründen von Vorteil. Es lohnt sich weiterhin, sich über die verschiedenen Matratzentypen zu informieren und die für sich ideale herauszusuchen.

Matratzenauflage

Die Qualität ist beim Kauf von Matratzenauflagen extrem wichtig. Während eine qualitativ hochwertige Auflage vom Liegekomfort über die Gesundheit und die Hygienebedingungen bis hin zur Haltbarkeitsdauer der Matratze so einiges verbessern kann, erreicht man mit einer qualitativ minderwertigen Matratzenauflage eventuell genau das Gegenteil. Unterbetten kann man in der Regel auf alle Matratzen auflegen. Topper hingegen eignen bei weitem nicht für jede Matratze als Auflage. Man sollte sich daher vor dem Kauf eines Toppers informieren, ob die eigene Matratze unter diejenigen fällt, die für einen Topper geeignet sind. Für Hausstaubmilbenallergiker gibt es die Angeben „Für Allergiker geeignet“, an der sich beim Kauf orientiert werden kann. Ein weiteres wichtiges Kriterium für Allergiker und Kranke ist des richtige Material. Bei der Wahl gilt es beispielsweise zu beachten, dass man als Tierhaarallergiker kein Tierhaarprodukt kauft, sondern eher Unterbetten aus Hanf, die den Körper in der Nacht wärmen. Hausstaubmilbenallergiker bevorzugen vielleicht Unterbetten aus Baumwolle, die auch auf hohen Temperaturen waschbar sind. Für Rheumatiker ist schließlich eine antibakterielle Matratzanauflage aus Torf bestens geeignet, denn diese gibt zudem viel Wärme ab.

Ein auf die individuellen Schlafbedürfnisse angepasstes Kissen ist sehr wichtig für gesunden Schlaf
Ein auf die individuellen Schlafbedürfnisse
angepasstes Kissen ist sehr wichtig für gesunden Schlaf.

Kissen

Ein geeignetes Kissen erlaubt ihrem Rücken in einer geraden Linie zu liegen, ohne, dass Muskelpartien angespannt werden. Ist Ihr Kopf beim Schlafen angewinkelt, so lohnt es sich vielleicht, über den Kauf eines neuen Kissens nachzudenken, denn das richtige Kissen leistet einen entscheidenden Beitrag zu Ihrem Schlafkomfort. Beim Kauf eines geeigneten Kissens ist es unablässig, die eigene Schlafposition in Betracht zu ziehen. Je nachdem, ob Sie beispielsweise ein Rücken- oder Seitenschläfer sind, braucht Ihr Nacken im Bett eine andere Unterstützung. Für Rückenschläfer sind solche Kissen ideal, auf denen sie nicht zu hoch liegen und die auch den Schulterbereich miteinbeziehen, während Seitenschläfer Kopfkissen haben sollten, die ausschließlich den Kopf- und Nackenbereich ihres Körpers abstützen. Auch Bauchschläfer sollten ein recht flaches Kissen als Unterlage benutzen, damit ihre Wirbelsäule beim Schlafen nicht in die Hohlkreuzposition gedrückt wird. Wie nun sicherstellen, dass das Kopfkissen nicht zu hoch ist und Ihre Wirbelsäule beim Liegen eine gerade Linie bildet? Probeliegen! Im besten Fall kann Ihnen eine zweite Person attestieren, dass Sie auf dem Kissen eine gute Figur machen, denn pauschale Angaben zur Kissenhöhe zu machen ist schwer, denn jeder Körper ist anders und hat ganz individuelle Bedürfnisse. Beispielsweise benötigt ein Rückenschläfer mit einem Rundrücken immer noch ein höheres Kissen als jemand ohne Rundrücken. Ein weiterer Faktor, der beim Kopfkissenkauf zu berücksichtigen ist, sind Ihre Vorlieben was die Eigenschaften der Kopfunterlage anbelangt. Suchen Sie ein Kissen, dass sich wenig verformt, aber dennoch bequem ist, dann sind Sie mit einem Kissen das mit Viscoschaum, Latex oder Gelschaum gefüllt ist sehr gut beraten. Sind Ihnen allerdings verformbare, weiches Kissen möchte, für den eignen sich solche mit einer Füllung aus Daunen, Füllwatte, Tierhaar oder auch Hohlfaserkugeln. Bereits vor dem Kauf sollte man sich vor Augen führen, dass ein waschbares Kissen große Vorteile mit sich bringt. Diejenigen Kissen, bei denen nur der Bezug waschbar ist, sind nämlich anfälliger für den Befall von Parasiten wie Hausstaubmilben oder Pilzen, und in der Regel sind waschbare Kopfkissen deswegen länger haltbar und hygienischer. Des weiteren sollte man darauf achten, dass das zu kaufende Kopfkissen atmungsaktiv ist, denn auch ein nicht atmungsaktives Kissen unterstützt die Population mit Hausstaubmilben erheblich. Als spezielle Kissenform, die sich für Menschen mit Migräne, Rheuma oder Verspannungen im Nackenbereich gut eignen, verdienen die Kirchkernkissen und Dinkelkissen besondere Erwähnung. Bei ihnen handelt es sich um Wärmekissen, die die Körperwärme speichern, die Wirbelsäule entlasten, angenehm riechen und sehr atmungsaktiv sind. Kirschkernkissen sind, durch die enthaltenen Kirschkerne, außerdem zum Massieren gut zu verwenden.

Decken

Bei der Bettdecke, die uns in der Nacht zudeckt und warm hält, kommt es wie bei keiner anderen Bettware auf unser individuelles Temperaturempfinden an. Schließlich will man nachts im Bett nicht frieren, zu viel schwitzen soll man aber auch nicht. Mindestens einen viertel Liter zu schwitzen ist pro Nacht normal, und der überwiegende Teil davon landet in der Bettdecke. Deshalb ist es wichtig, dass eine Decke, neben dem Spenden der für Sie angenehmen Temperatur, auch Flüssigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann. Besonders warm sind etwa Daunendecken, die auch als anschmiegsamer und weicher als synthetische Decken gelten. Gerade wer schnell schwitzt sollte statt Daunen vielleicht eher auf Naturhaar- oder Synthetikfaserdecken zurückgreifen. Auch die Raumtemperatur des Schlafzimmers hat natürlich Einfluss auf das Temperaturempfinden und die Deckenwahl. Selbst wem schnell warm wird, für den kann im kalten Schlafzimmer bei offenem Fenster eine warme Decke die richtige Wahl sein.

Wie lange kann Bettware benutzt werden?

  • Matratzen:
    Im Schnitt 10 Jahre lang. Die Qualität macht einen Unterschied:
    • Hochwertige Matratzen: bei guter Pflege bis 14 Jahre
    • Minderwertigere Matratzen: fünf bis acht Jahre

  • Kissen:
    Alle sechs bis 18 Monate sollte das Kopfkissen gewechselt werden, je nach Pflege.

  • Decken:
    Rund fünf bis fünfzehn Jahre lang, je nach Bettdeckenart und Pflege aber auch noch länger.

Matratze

Im Schnitt, sagt man, sollte man seine Matratze alle 10 Jahre austauschen. Tatsächlich kommt es aber stark darauf an, wie qualitativ hochwertig die Matratze ist, um die es sich im Einzelfall handelt. Sehr hochwertige Modelle können nämlich bis zu 14 Jahre lang durchhalten, während Billigmatratzen in der Regel bereits nach fünf bis acht Jahren ausgetauscht werden müssen. Eine durchgelegene Matratze erkennt man an Kuhlen, die nicht mehr weggehen. Um deren Bildung zu verhindert bietet es sich an die Matratze hin und wieder zu wenden, gegen bereits entstandene Kuhlen richtet dies aber nichts mehr aus. Wer Kuhlen ignoriert gefährdet durch eine ungenügende Stabilisierung im Schlaf unter Umständen seine Gesundheit, insbesondere im Rückenbereich. Auch Hausstaubmilben bei Allergikern, Bettwanzen oder Pilzbefall können verantwortlich sein, wenn die Matratze frühzeitig gewechselt werden muss.

Kissen

Sein Kopfkissen sollte man alle sechs bis 18 Monate austauschen, also im Schnitt ein Mal im Jahr. Ob man dabei jedes halbe oder doch eher alle eineinhalb Jahre ein neues Kopfkissen braucht kommt ganz auf das Level an Pflege an, das man in sein Kissen zu investieren bereit ist. Auf jeden Fall ist von zu langer Benutzung selbst des weichsten und angenehmsten Kopfkissens abzusehen, denn mit der Zeit sorgen Staub, Schweiß und abgestorbene Hautzellen für die Bildung von Reizstoffen innerhalb der Kopfunterlage. Diese können zu allergischen Reaktionen führen und die Bildung von Akne unterstützen. Auch Hausstaubmilben nisten sich zunehmend im Kopfkissen ein, je länger es benutzt wird. Diese mikroskopisch kleinen Tierchen sind zwar keine Blutsauger und auch ansonsten für den Menschen nicht gefährlich, ihre Fäkalien lösen aber bei manchen Leuten allergische Reaktionen aus. Gerade für Allergiker ist das regelmäßige Austauschen des Kopfkissens also von enormem Vorteil.

Decken

Bei der Bettdecke ist es gar nicht so einfach, die Frage nach der Haltbarkeitsdauer einheitlich zu beantworten. Je nachdem, um was für einen Typ von Bettdecke es sich handelt, kann die Lebensdauer hier nämlich zwischen rund fünf und 15 Jahren stark variieren, Ausreißer mit deutlich längerer Lebensdauer gibt es aber auch noch. Daunendecken kann man zum Beispiel im Schnitt zwischen 8 und 10 Jahre lang benutzen, bei Eierdaunen und optimaler Pflege kann die Decke allerdings auch bis zu 40 Jahre lang durchhalten. Es ist also empfehlenswert, sich über die Eigenschaften und Haltbarkeit der eigenen Deckenart zu informieren. Grundsätzlich gilt: wenn die Decke trotz Waschen riecht oder verklumpt, dann ist es Zeit, sich eine Neue zu besorgen.

Hygiene – das ist zu beachten!

  • Matratzen:
    • Beim Kauf auf gute Atmungsaktivität achten.
    • Für Hausstaubmilbenallergiker gibt es spezielle Matratzen, in denen die Milben schlecht überleben können.
    • Bettlaken bzw. wenn vorhanden abnehmbaren Bezug regelmäßig auf mind. 60°C waschen.
  • Matratzenauflage:
    • Bettlaken bzw. wenn möglich abnehmbaren Bezug oder die Auflage selbst regelmäßig auf mind. 60°C waschen.
    • Für Hausstaubmilbenallergiker gibt es milbensichere Bezüge
    • Mit Silberfäden, Kiefernkernholz und Mikrofasern: antibakterielle Wirkung.
  • Kissen:
    • Bezüge und, sofern möglich, auch die Kissen selbst bei mind. 60°C regelmäßig waschen.
    • Für Hausstaubmilbenallergiker gibt es milbensichere Bezüge.
  • Decken:
    • Bezüge und, sofern möglich, auch die Decken selbst bei mind. 60°C regelmäßig waschen.
    • Für Hausstaubmilbenallergiker gibt es milbensichere Bezüge.

Allgemein

Es gibt ein paar einfache, aber effiziente Tipps, nach denen man seine Bettwaren in einem guten Zustand halten kann. Wichtig ist etwa, sein Bett morgens gut durchzulüften, sodass sich die angestaute Wärme und angesammelte Flüssigkeit verflüchtigen kann. Regelmäßiges Waschen sämtlicher waschbarer Bezüge und Bettwaren ist zudem von enormem Vorteil um der Bildung von Gerüchen, Pilzen und dem Befall von Hausstaubmilben vorzubeugen. Sind Silberfäden, Kiefernkernholz oder Mikrofasern in den Bettwaren eingearbeitet, beispielsweise in der Matratzenauflage, so wirken diese zudem antibakteriell.

Hausstaubmilben

Der Befall der Bettware mit Hausstaubmilben ist so gut wie unvermeidbar, da Hausstaubmilben in so ziemlich jedem Haushalt vorkommen. An sich sind die mikroskopisch kleinen Mitbewohner zwar harmlos, doch löst ihre Existenz nicht selten Allergien aus. Je nachdem, wie gut sich eine Matratze reinigen lässt, kann es zum Beispiel vorkommen, dass sich nach den 10 Jahren, in denen sie in Gebrauch ist, mehr als eine Million Milben in dieser befinden. Für Allergiker gibt es deshalb spezielle Matratzen, die besonders atmungsaktiv sind, keine tierischen Materialien beinhalten und über einen abnehmbaren Bezug verfügen. In diesen haben die Hausstaubmilben schlechte Überlebenschancen. Encasings, also milbendichte Bezüge, gibt es auch für Bettdecken und Kissen. Um den Befall des Bettes mit Hausstaubmilben so gut es geht einzuschränken ist es ratsam im Schlafzimmer auf Teppichböden und Vorhänge zu verzichten, in denen sie sich ebenfalls einnisten und von dort aus weiter ins Bett gelangen können. Außerdem ist empfohlen, etwaige sich im Bett befindliche Stofftiere regelmäßig für einen Tag lang in die Tiefkühltruhe zu legen, um die Milben, die sich auf und in ihnen niedergelassen haben, durch die Kälteeinwirkung abzutöten. Ist das Kissen klein genug für Ihr Gefrierfach, dann bietet sich dies natürlich auch für Ihr Kissen an. Generell gilt es Bettbezüge aller Art, darunter fallen die der Kissen und Decken, aber auch die der Matratze falls vorhanden und die Matratzenauflage, regelmäßig auf mindestens 60°C zu waschen. Waschbare Kissen und Decken sind ebenfalls von großem Vorteil was die Hygiene und somit die Haltbarkeit der Bettwaren betrifft.

Bettwanzen

Diese blutsaugenden Schädlinge kann man sich etwa durch den Kauf von Gebrauchtwaren aller Art oder im Reisegepäck ins Haus holen. Darum empfiehlt es sich, die erhaltene Ware sofern möglich heiß zu waschen, bevor man sie sich ins Schlafzimmer holt, und auch den Reisekoffer in einem anderen Zimmer auszupacken, sowie das Gepäck darin gut zu reinigen. Da sie aus Hotelzimmern ihren Weg in unsere Reisetasche finden, ist es zudem ratsam, den eigenen Koffer im Hotel oder der Pension geschlossen zu halten. Damit verringert man die Gefahr, dass Wanzen ins Gepäck gelangen. Besonders vorsichtig sollte sein, wer auf der Reise an sich Insektenstiche oder -bisse bemerkt, denn diese können von dort ansässigen Bettwanzen stammen.

Fazit

Da nicht nur die Matratze und das Bettgestell, sondern auch viele andere Bettwaren für unseren Schlafkomfort mitverantwortlich sind sind lohnt es sich, der Wahl und Pflege aller Artikel in unserer Schlafstädte besondere Sorgfalt zu widmen. So kann die richtige Matratzenauflage die Schlafqualität bei einer minderwertigen Matratze deutlich verbessern, und ist auch für die Hygiene ein entscheidender Vorteil. Das Kissen hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Kopfposition im Bett, sodass die Wahl eines guten Kopfkissens, unter Berücksichtigung unserer Schlafposition, für unser Wohlgefühl im Bett von enormer Wichtigkeit sein kann. Wer beim Bettdeckenkauf sein Temperaturempfinden nicht miteinbezieht, der hat am Ende vielleicht das Nachsehen, weil er im Bett regelmäßig unangenehm viel schwitzt oder friert. Die Wahl der richtigen Materialien ist hier entscheidend. Für Hausstaubmilbenallergiker gibt es bestimmte, milbensichere Bezüge und Matratzen, in denen die Tierchen schlechte Überlebenschancen haben. Um eine Bettwanzenkontamination seines Bettes zu verhindern ist es ratsam, seine Reisetasche in einem anderen Zimmer auszupacken und seine Gepäckstücke, wie auch Gebrauchtwaren, sorgfältig zu reinigen, bevor sie in Bettnähe gelangen. Es gibt also einiges zu beachten, um sein Bett sauber und lange instand zu halten, doch es lohnt sich. Schließlich verbringt wir fast jede Nacht unseres Lebens im Bett.

Text: Noelle Esposito


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