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Ratgeber für den Matratzenkauf

Ratgeber für den Matratzenkauf

Wir verbringen rund 24 Jahre und 4 Monate unseres Lebens im Schlaf. Es überrascht also ganz und gar nicht, dass um die ideale Schlafstädte herum viel Forschungsarbeit zur Optimierung betrieben wurde, und auch weiterhin betrieben wird. Das Ergebnis sind verschiedene Matratzen- und Bettentypen, sorgfältig abgestimmt auf die individuellen Schlafbedürfnisse potentieller Käufer.

Was macht eine gute Matratze aus?

Eine gute Matratze ist eine, auf der es sich gut schlafen lässt. Darin sind wir uns wahrscheinlich alle einig. Aber was genau macht eine Matratze, auf der es sich gut schlafen lässt, aus? Pauschal lässt sich das nicht mit einem einzigen Satz beantworten, da es zu viele verschiedenen Matratzentypen gibt, die ihre Eigenarten sowie Vor- und Nachteile haben. Allerdings gibt es einige Anhaltspunkte, die auf jede gute Matrartze zutreffen. Diese sind: Eine hohe Kennzahl beim angegebenen Raumgewicht, eine hohe Stauchhärte und eine hohe Kernhöhe.

Das macht eine gute Matratze aus:

  • Hohe Kennzahl beim Raumgewicht der Matratze
    Der Raumgewichtswert gibt Aufschluss über die Lebensdauer der Matratze. Sie sollte einen Wert von mindestens 40 haben.
  • Hohe Stauchhärte
    Die Festigkeit des Schaustoffs, wenn er zu 40% eingedrückt wird. Sie sollte bei von 40 Kilopascal liegen.
  • Hohe Kernhöhe
    Die Höhe des Matratzenkerns. Er sollte in einer Höhe von zwischen 14 und 19cm liegen.
  • Waschbarer Bettbezug & Matratze muss Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben können
    Beides ist aus Hygienegründen von Vorteil.

Hohe Kennzahl beim Raumgewicht

Das Raumgewicht einer Matratze gilt als ein wesentliches Qualitätsmerkmal, es wird manchmal sogar als Hauptqualitätsmerkmal bezeichnet. Das liegt daran, dass man anhand der hohen Kennzahl des Raumgewichtes auf die Lebensdauer der Matratze schließen kann. Je mehr Rohmasse nämlich in einem Kubikmeter Schaustoff aufgeschäumt wurde, desto länger wird man an der Matratze seine Freude haben können. Matratzen mit einem geringen Raumgewicht sind nämlich schneller durchgelegen und müssen dann ersetzt werden. Man teilt das Gewicht einer Matratze in Kilogramm durch den Gesamtwert der Länge mal der Breite mal der Höhe in Kubikmetern, also durch das Volumen, um das Raumgewicht zu ermitteln. Also: Das Raumgewicht hängt zu nicht unerheblichen Teilen von der Matratzenart ab. Grundsätzlich lässt sich aber sagen: Ist der Raumgewichtswert 40 oder höher, so handelt es sich um eine Matratze von guter Qualität.

                  	Matratzengewicht ( in kg)
                  --------------------------------------  = Raumgewicht
                      Länge x Breite x Höhe (in m³)

Das Raumgewicht hängt zu nicht unerheblichen Teilen von der Matratzenart ab. Grundsätzlich lässt sich aber sagen: Ist der Raumgewichtswert 40 oder höher, so handelt es sich um eine Matratze von guter Qualität.

Hohe Stauchhärte

Die Stauchhärte, das ist die Festigkeit des Schaumstoffs in der Matratze, die sich auf den Liegekomfort auswirkt. Der Stauchhärtewert wird in Kilopascal angegeben und sagt aus, wie viel Kraft benötigt wird, um Schaumstoff um 40% einzudrücken. Auch die Stauchhärte sollte im besten Falle hoch sein, denn wenn sie zu niedrig ist hat die Matratze Schwierigkeiten wieder in ihre Ursprungsform zurückzufinden nachdem jemand auf ihr Platz genommen hat. In der Regel bedeutet ein hohes Raumgewicht auch eine hohe Stauchhärte. Manchmal ist die Stauchhärte allerdings durch chemisches Einwirken erhöht, was dann zwar zu einem befriedigenden Wert führt, allerdings für die Lebensdauer der Matratze eher abträglich ist. Denn eine künstlich erhöhte Stauchhärte erfüllt nicht dieselben Qualitätsansprüche. Es ist besonders bei Matratzen aus Viscoschaum, Kaltschaum und Latex wichtig, hier auf das hohe Raumgewicht zu vertrauen, denn es impliziert eine gute Stauchhärte.

Hohe Kernhöhe

Die ideale Kernhöhe einer Matratze liegt zwischen 14 und 19cm, in Abhängigkeit vom Körpergewicht der Person, die sich auf ihr ausstreckt. Die Kernhöhe gibt an, auf welcher Höhe sich der Matratzenkern innerhalb der Matratze befindet. Perfekt ist er gelegen, wenn der Körper nicht zu sehr in die Matratze einsinkt und an den richtigen Stellen stabilisiert wird. Je weiter oben der Kern gelegen ist, desto druckresistenter ist er auch.

Außerdem

Auch ein abnehmbarer und waschbarer Bettbezug ist von Vorteil, denn er sorgt für bessere Hygienebedingungen und verlängert somit, wenn häufig gewaschen, die Lebensdauer der Matratze. Außerdem ist es sehr wichtig, dass die Matratze gut Feuchtigkeit aufnehmen, aber auch wieder abgeben kann, sodass sich kein Schweiß im Bett ansammelt.

Matratzenarten

  • Naturmatratzen:
    Der Überbegriff für verschiedene Matratzenarten wie
    • Futonmatratze
    • Rosshaarmatratze
    • Naturlatex
    • Naturöl
  • Wasserbettmatratzen:
    Es gibt zwei Arten von Wasserbettmatratzen:
    1. Hardside-Variante mit massivem Gestell
    2. Softside-Variante in einer Schaumstoffwanne
  • Schaumstoffmatratzen:
    Der Überbegriff verschiedener Matratzenarten wie
    • Federkernmatratze
    • Viskoelastische Matratze
    • Kaltschaummatratze
    • Gelschaummatratze
  • Latexmatratze:
    Der Überbegriff für verschiedene Matratzen aus Gummi wie
    • Naturlatexmatratze
    • Matratzen aus synthetisch hergestelltem Latex
    • Mischtypen aus Natur- und synthetischem Latex
    • Schichtlatexmatratzen
  • Luftmatratzen:
    Aus beispielsweise PVC oder Gummi bestehende Matratzen mit Luftkammern. Ab einer Höhe von 30cm auch als Luftbetten bezeichnet.

Naturmatratzen

Der Matratzentyp der Naturmatratzen fasst Matratzen unter sich zusammen, die ausschließlich aus Materialien gefertigt sind, die aus der Natur stammen. Darunter fallen solche Matratzen aus Stroh oder Rosshaar, aber auch Futonmatratzen oder Matratzen aus Naturlatex oder sogenanntem Naturöl. Die Behauptung, eine Matratze bestehe zu 100% aus Naturöl, wie es manchmal geworben wird, ist allerdings irreführend, da dies aus heutigem Stand der Dinge aus noch nicht möglich ist. Bei der Futonmatratze handelt es sich um einen sehr dünnen Matratzentyp, der vor allem des Marketings wegen als Futon bezeichnet wird. Im Heimatland Japan ist „Futon“ eigentlich das Wort für „Decke“ und bezeichnet dort den Schlafplatz. Der japanische Futon besteht fast vollständig aus Baumwollfasern und wird direkt auf den mit Tatamimatten ausgelegten Fußboden gelegt. Im Westen allerdings ist mit dem Futonbett meist ein niedriges Bettgestell mit einer dünnen Matratze gemeint, häufig handelt es sich auch um ein Couchbett. Wichtig ist, dass es sich um eine herkömmliche, wenn auch dünne Matratze handeln kann.

Wasserbettmatratzen

Es gibt zwei Arten von Wasserbetten, die sich in ihren Eigenschaften dadurch unterscheiden, dass sie sich in unterschiedlichen Rahmen befinden. Das Hardside Wasserbett ist von einem massiven Rahmen umgeben, der das Ein- und Aussteigen negativ beeinträchtigen kann und die Matratze schnell auskühlen lässt, weshalb viele Leute heutzutage das Softside Wasserbett bevorzugen. Bei diesem ist die Matratze von einer speziellen Schaumstoffwanne umfangen, die die Wärme erheblich besser isoliert und auch das Ein- und Aussteigen erleichtert. Im Allgemeinen bietet die Matratze eines Wasserbettes optimalen Liegekomfort und lässt nicht zu, dass Druckstellen entstehen können. Statt dessen passt sie sich jedweder Liegeposition und Körperform optimal an. Zur Wärmeregulierung ist außerdem eine Heizung eingebaut, mit der man ganz der Jahreszeit und seinen individuellen Bedürfnissen anpassen kann. Doch das ist noch nicht alles. Durch die Heizfunktion lassen sich auch Knochen- und Gelenkprobleme gezielt behandeln. Die Matratze des Wasserbettes ist dadurch, dass sie die Wirbelsäule optimal entlastet, für Menschen mit Rückenproblemen bestens geeignet. Auch für Allergiker ist sie ideal, denn in dieser Matratzenart können sich weder Hautschuppen, noch Milben oder Bakterien ins Innere gelangen und sich somit auch nicht dort einnisten.

Eine hochwertige Matratze sorgt zusammen mit der richtigen Bettwäsche für angenehmes Wohlbefinden im Bett
Eine hochwertige Matratze sorgt zusammen mit der
richtigen Bettwäsche für angenehmes Wohlbefinden.

Schaumstoffmatratzen

Wie der Name bereits vermuten lässt handelt es sich bei Schaumstoffmatratzen um Matratzen aus Schaumstoff. Sie litten eine ganze Weile lang unter dem schlechten Ruf, den sie einst zurecht hatten. Heutzutage gibt es, dank einiger Neuentwicklungen, auch Schaumstoffmatratzen von sehr guter Qualität. Schaumstoffmatratzen lassen sich in mehrere Hauptgruppen unterteilen, auf die im Folgenden näher eingegangen werden soll: Bei den Federkernmatratzen handelt es sich um einen Matratzentyp mit prinzipiell gleichem Aufbau, wenn auch unterschiedlichen verwendeten Materialien. Sie alle bestehen aus mehreren Schichten unterschiedlicher Funktion und Konsistenz und lüften sehr gut durch. Zu ihnen zählen auch die Viskoelastischen Matratzen wie etwa die Viscoschaummatratze. Bei dieser Matratzenart legt man sich auf einer Schicht aus thermoelastischem Schaumstoff, dem Viscoschaum. Dieser wird auch als „Memory Foam“ bezeichnet, also als Schaum, der sich erinnert. Gemeint ist, dass er sich der Körperform optimal anpasst und diese sogar einige Sekunden lang beibehält, nachdem man bereits aufgestanden ist. Das Resultat ist ein geradezu schwereloses Liegegefühl, bei dem der Körper aber immer optimal gestützt wird. Das passiert aber erst, wenn die Matratze durch die Körperwärme aufgewärmt wurde. Je kälter die Matratze ist, desto härter ist sie noch. Dies gilt es beim Probeliegen in einem Bettengeschäft zu berücksichtigen. Aus Kalztschaum hergestellte Matratzen, also Kaltschaummatratzen, neigen weniger zur Kuhlen- und Muldenbildung, wie sie bei anderen Matratzentarten mit der Zeit auftritt. Allerdings weichen sie an belasteten Stellen mit der Zeit nach. Ein besonders effektiver Typ von Kaltschaummatratzen ist die 7-Zonen-Matratze, die aus eigentlich je 3 ½ gespiegelten Zonen besteht. Die Zonen beschreiben die ideale Auflage des Körpers mit je einer Zone für den Kopf, die Schultern und das Becken. Man kann sie somit wenden, was alle ein bis zwei Monate empfohlen wird. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit dieser Matratzenart.

Latexmatratzen

Die bereits unter den Naturmatratzen gelistete Naturlatexmatratze fällt gleichzeitig auch in die Kategorie der Latexmatratzen, wie auch ihre Geschwister aus industriell gefertigtem Latex oder Mischtypen. Latexmatratzen bestehen aus Gummi und werden hergestellt, indem eine Latexmischung in eine Stahlform gegossen und dann erhitzt wird bis sie vulkanisiert. Naturlatex ist etwas elastischer als Syntheselatex, qualitativ gibt es aber keine großen Unterschiede. Das Raumgewicht von Naturlatexmatratzen ist in der Regel höher als das von z.B. den erheblich leichteren Kaltschaummatratzen, schlicht weil Naturlatex schwerer ist. Es liegt in der Regel zwischen 70 und 90 kg/m³. Dies gilt es beim Matratzenvergleich zu beachten. Matratzen, die aus mehreren Schichten Latex und Schaumstoff bestehen, werden als Schichtlatexmatratzen bezeichnet.

Luftmatratzen

Aus z.B. PVC oder Gummi bestehende Matratzen, die aus mit Luft gefüllten Kammern bestehen, werden als Luftmatratzen bezeichnet. Sind sie mindestens 30cm hoch, so werden sie auch Luftbetten genannt. Luftmatratzen müssen meist zu hart aufgepumpt werden und können somit keinen idealen Liegekomfort bieten. Pumpt man sie allerdings weniger stark auf, so hängen sie durch, was sich auch wieder negativ auf den Liegekomfort auswirken würde. Außerdem bildet sich auf der Liegefläche gern Kondenswasser.

Welcher Lattenrost passt zu welcher Matratze?

  • Lattenrost mit weiten Leistenabständen, 16 bis 22 Leisten
    Feste Matratzen wie Taschenfederkern-Matratze mit einem festen Drellbezug
  • Lattenrost mit kurzen Leistenabständen, ab 28 Leisten
    Weiche Matratzen wie Viscoschaummatratze, Kaltschaummatratze, Latexmatratze oder Gelschaummatratze
  • Lattenrost mit kurzen Leistenabständen, ab 42 Leisten
    Bei qualitativ recht hochwertigen Matratzen

Das Zusammenspiel von Matratze und Lattenrost

Im Idealfall wird die Matratze vom passenden Lattenrose in ihren Eigenschaften für Ihren perfekten Liegekomfort unterstützt. Dabei sorgt die Matratze für eine entspannte Körperhaltung, während der Lattenrost für die nötige Stabilität dieser sorgt. Sie kann sich so den individuellen Körperformen noch besser anpassen. Außerdem erfüllt der Lattenrost die wichtige Aufgabe der Belüftung der Matratze. Ist die nötige Luftzufuhr nicht gewährleistet, kann das schwerwiegende Folgen für die Hygiene haben. Um aber diese Kooperation der beiden Komponenten eines Bettes zu gewährleisten, ist die bestmögliche Abstimmung der beiden Teile von Nöten. Aber welcher Rost passt zu welcher Matratze?

Lattenrost mit weiten Leistenabständen

Ein Lattenrost, bei dem die Leistenabstände groß sind, passt zu einer festen Matratze. Diese gibt nicht so einfach nach und verliert sich somit nicht in den breiten Fugen zwischen den Stäben. Zu dieser Kategorie der Lattenroste zählen solche mit einer Leistenstabzahl von zwischen etwa 16 und 22. Eine geeignete Matratze für diese Modelle sind zum Beispiel die Taschenfederkern-Matratze mit festem Drellbezug.

Lattenrost mit kurzen Leistenabständen

Da bei den Lattenrosen mit kurzen Leistenabständen die Leistenabstände kurz genug sind, um auch eine weiche Matratze in Form zu halten, sind weiche Matratzen hier besser aufgehoben als auf Lattenrosten mit langen Leistenabständen. Kurz sind die Leistenabstände bei einem Lattenrost in etwa ab einer Gesamtzahl von mindestens 28 Stäben und einem Höchstabstand zwischen diesen von 5cm. Matratzen, die

Lattenrost mit sehr kurzen Leistenabständen

Für Matratzen von recht hoher Qualität empfiehlt es sich, einen Lattenrost mit mindestens 42 Stäben zu beschaffen.

Wann sollten Matratze ausgetauscht werden?
Eine Frage der Qualität

Sofern alles in Ordnung ist lautet die Daumenregel: Spätestens alle zehn Jahre sollte eine Matratze sowieso ausgetauscht werden. Im Detail ist die Zeitdauer, über die hinweg man eine Matratze benutzen kann, an die Qualität der Matratze gebunden. Sehr hochwertige Liegestädten kann man bis zu 13 oder 14 Jahren benutzen, während man deren preiswerte Alternativen nach fünf bis acht Jahren bereits wechseln sollte. Bei Matratzen ohne abnehmbaren Bezug ist der Wechsel nach fünf Jahren immer empfehlenswert. Ansonsten gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, die das frühere Austauschen der Matratze erforderlich machen. Zu ihnen zählen:

Rückenschmerzen oder Schlafprobleme

Natürlich gibt es mehr als eine mögliche Ursache für Schlafprobleme, und auch wenn der Rücken schmerzt muss das nicht unbedingt mit der Matratze zu tun haben. Aber es kann. Deshalb ist es auf jeden Fall wenigstens eine Überlegung wert, ob die Matratze in Ihrem Schlafzimmer vielleicht ihren Zenit überschritten hat, wenn Sie ohne ersichtlichen anderen Grund plötzlich an Schlafproblemen oder Rücksnschmerzen leiden.

Kuhlenbildung

Bilden sich in der Matratze auf einmal Kuhlen, die dauerhaft bestehen bleiben, so ist diese abgenutzt. Es ist möglich der Kuhlenbildung entgegenzuwirken, indem man die Matratze hin und wieder wendet. Sofern sich bereits dauerhafte Kuhlen gebildet haben, ist die Matratze aber so weit verschlissen, dass sich auch durch Wenden nichts mehr reißen lässt. Dann muss eine neue her, denn Liegekuhlen sind dem Liegekomfort abträglich und schädlich für den Rücken.

Hygiene

Selbst durch gründliches Waschen und Reinigen der Matratze bleiben natürliche Verschmutzungen über einen langen Zeitraum hinweg nicht aus. Dabei handelt es sich um die Einlagerung von Hautresten und Schweiß in der Matratze, welche wiederum die Bildung von Pilzen und Einnistung von Milben begünstigen. Die richtige Pflege einer Matratze kann diesen Prozess allerdings verlangsamen, sodass diese ihre fünf bis 14 Jahre durchhält, ohne vorher zu einem hygienebedingten Gesundheitsrisiko zu werden. Wird man neuerdings von Bissen geplagt, die an Insektenstiche erinnern, kann es außerdem sein, dass man sich Bettwanzen importiert hat.

Parasiten im Bett vorbeugen und bekämpfen

Zunächst einmal, was für Verschmutzungen hat man in seinem Bett zu erwarten, und wie kann man ihnen eventuell vorbeugen?

Hausstaubmilben:

  • Bettdecke nach dem Aufstehen zurückschlagen.
  • Häufiges Waschen aller Bezüge bei mind. 60°C.
  • Waschbare Kissen und Decken benutzen.
  • Allergiker sollten Matratzen ohne tierische Materialien kaufen, die atmungsaktiv sind und über abnehmbare Bettbezüge verfügen.
  • Keine Teppiche und Vorhänge im Schlafzimmer haben.
  • Stofftiere ab und zu für einen Tag lang in der Tiefkühltruhe aufbewahren.

Bettwanzen:

  • Vorsicht beim Kauf von Gebrauchtwaren.
  • Koffer nicht im Schlafzimmer ausräumen und Urlaubsgepäck vollständig reinigen.
  • Wanzenfeste Bettbezüge kaufen, da sich die Tiere durch diese nicht hindurchbeißen und somit nicht darin einnisten können.
Wer sich an die Ratschläge für eine gesunde Betthygiene hält, muss keine Parasiten fürchten
Wer sich an die Ratschläge für eine gesunde Betthygiene
hält, muss keine Parasiten fürchten.

Hausstaubmilben

Es ist leider so, dass man den Befall einer Matratze mit Hausstaubmilben so gut wir gar nicht verhindern kann, denn diese Tierchen leben in so gut wie jedem Haushalt, auch im allerreinlichsten. An warmen und feuchten Orten fühlen sich die mikroskopisch kleinen Lebewesen besonders wohl, weshalb ihnen das Bett einen idealen Lebensraum bietet. Hier wird es über Nacht durch die menschliche Körperwärme kuschelig warm, und da im Bett der Wärme wegen geschwitzt wird, auch feucht. Deshalb ist es um einiges besser, sein Bett morgens zurückzuschlagen und auszulüften, wenn man den Hausstaubmilben entgegenwirken will, als sein Bett sofort nach dem Aufstehen zu machen, wodurch sich Feuchtigkeit und Wärme unter der Bettdecke und in der Matratze halten. Hausstaubmilben sind keine Blutsauger, sie stechen oder beißen uns also nicht in der Nacht, wie es Mücken oder Bettwanzen tun. Allerdings hinterlassen sie ihre Fäkalien im Bett, was einerseits unhygienisch ist, und andererseits allergische Reaktionen hervorrufen kann, denn viele Menschen sind gerade auf den Kot dieser Schädlinge allergisch. Um die Milbenpopulation in Schach zu halten empfiehlt es sich, die Bettbezüge sowie die der Kissen und Decken häufig und auf mindestens 60°C zu waschen. Des weiteren empfiehlt es sich auch Decken und Kissen zu kaufen, die man waschen kann, da diese länger benutzt werden können und sich die Milbenpopulation auch hier besser eingrenzen lässt. Im Laufe der 10 Jahre, die eine Matratze im Schnitt benutzt werden kann, können sich ansonsten Millionen von Milben ansammeln. Allergiker sollten zudem darauf achten Matratzen zu erwerben die eine gute Atmungsaktivität gewährleisten, frei von tierischen Materialien sind und über abnehmbare Bettbezüge verfügen. Darin haben Hausstaubmilben nämlich die schlechtesten Überlebenschancen. Neben Betten sind auch Stofftiere, die sich viele Leute mit ins Bett nehmen, Teppiche und Vorhänge ein beliebter Lebensraum von Hausstaubmilben. Wenn möglich sollte man im Schlafzimmer deshalb gänzlich auf Teppiche und auch Vorhänge verzichten und seine geliebten Stofftiere hin und wieder für einen Tag lang in die Tiefkühltruhe stecken, um die darauf lebenden Milben abzutöten.

Bettwanzen

Diese kleinen Parasiten bringt man sich oft ungewollt ins Haus, etwa im Gepäck nach Reisen oder durch den Kauf von Gebrauchtwaren wie Kleidung, Teppiche oder Möbelstücke. Bei den Bettwanzen handelt es sich um eine Wanzenart, die das Blut von Säugetieren, und somit auch das des Menschen, trinkt. Hat man sie einmal im Haus so beißen sie einen gerne nachts im Bett, wenn alles ruhig und man friedlich im Land der Träume ist. Es empfiehlt sich, das Reisegepäck nach Möglichkeit nicht im Schlafzimmer auszupacken und auch so lange anderswo aufzubewahren, bis man es heiß gewaschen hat. Dasselbe gilt für etwaige gebrauchte Kleidungsstücke die man sich kauft oder geschenkt bekommt. Außerdem ist es ratsam, sich wanzenfeste Bezüge für Kissen, Decken und Matratzen zuzulegen, durch welche sich die Bettwanzen nicht beißen und somit auch nicht darin einnisten können.

Fazit

Da wir rund 24 Jahre und 4 Monate unseres Lebens schlicht verschlafen, ist die Auswahl der richtigen Schlafstädte mehr als nur ein Luxus. Wir verbringen so viel Zeit im Bett, dass es sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken kann, die falsche Unterlage zu benutzen. Es ist wichtig, eine Matratze zu haben, die auf Ihre individuellen Bedürfnissen zugeschnitten ist, und sie alle fünf bis 14 Jahre – je nach Qualität – auszutauschen. Ebenso wichtig ist es, Ihre Matratze in gutem Zustand zu erhalten, etwa indem sie regelmäßig gewendet wird um Kuhlen vorzubeugen, indem die Bezüge regelmäßig auf mindestens 60°C gewaschen werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, den Koffer nach dem Urlaub nicht im Schlafzimmer auszupacken und die Urlaubsbekleidung zu waschen, ehe sie mit dem heimatlichen Bett in Berührung kommt, um ungebetenen Bettwanzen vorzubeugen. Alles in allem heißt es: Augen auf beim Bettenkauf! Denn wie man sich bettet, so liegt man.

Text: Noelle Esposito


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