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Ratgeber für den Bettenkauf

Ratgeber für den Bettenkauf

Sie sind Grundausstattung und unverzichtbares Möbelstück, ohne das wir viel Lebensqualität einbüßen müssten. Alleine schon deshalb, weil wir durchschnittlich ein Drittel unseres gesamten Lebens in ihnen verbringen, um unsere Kraftreserven wieder auftanken zu können. Die Rede ist natürlich von den Betten. Doch, so wichtig diese für unser Wohlbefinden auch sind, so viele Fragen und Unsicherheiten kommen in Bezug auf den Bettenkauf auf. Genau diese werden wir in diesem Ratgeber angehen und beseitigen, damit auch Sie für den Kauf Ihres neuen Bettes vorbereitet sind!

Gedanken vor dem Kauf

Zunächst einmal sollten Sie sich einige grundlegende Fragen in Bezug auf den Kauf Ihres neuen Bettes stellen. Wie groß sind sie oder vielleicht auch Ihr Bettnachbar? Ist das Bett nur für Sie alleine gedacht oder auch noch für weitere Personen und könnten Sie nächtlichen Besuch seitens Ihrer Kinder oder Haustiere bekommen, wodurch noch einmal Extraplatz benötigt wird und es zu unangenehmen Lagen kommen würde, sollten Sie eng an eng zusammenliegen müssen? Ebenfalls sollten Sie einmal kritisch über Ihre bisherige Schlafsituation reflektieren und sich fragen, welche Mängel Sie an Ihrem bisherigen Bett zu kritisieren haben und welche Aspekte Ihnen wiederum gut gefallen haben. Wichtig ist auch, besondere Umstände in Ihre Überlegungen mit einzubeziehen. Leiden Sie beispielsweise an Übergewicht, körperlichen Beschweren oder Alterserscheinungen? Wenn ja, dann dürfen diese Aspekte unter keinen Umständen vernachlässigt werden, da sie einen wichtigen Aspekt in Ihrer Kaufentscheidung darstellen. Zu guter Letzt ist es hilfreich, einmal einen kritischen Blick auf das Zimmer zu werfen, in welchem Ihr neues Bett stehen soll. Wie viel Platz bietet der ausgewählte Raum und welcher Einrichtungsstil herrscht durch andere Möbel und potentielle Dekoration vor? Immerhin soll Ihr neues Bett sich ja auch in den Stil Ihrer Wohnung einfügen und eine optische Ergänzung darstellen. Darüber hinaus hat ein kleines Bett in einem großen Raum das Potential einen verlorenen Eindruck zu machen, während ein großes Bett in einem kleinen Raum einengend wirken kann. Sie sehen also, es gibt einige Punkte, die ungemein wichtig in Bezug auf den Kauf eines neuen Schlafplatzes sind.

Arten von Betten

Es gibt so viele Arten von Betten, wie es Geschmäcker und Bedürfnisse gibt. Dabei ist keines wie das andere und jedes einzelne hat seine ganz bestimmten Eigenschaften. Um Ihnen das Zurechtfinden in diesem Dschungel an Möglichkeiten zu erleichtern, geben wir Ihnen hier eine Übersicht über die verschiedenen Bettentypen mit ihren ganz individuellen Vor- und Nachteilen.

Ein gutes Bett ist wichtig für das Wohlbefinden!
Ein gutes Bett ist wichtig für das Wohlbefinden!

Das Boxspringbett

Kaum ein Bett hat in den letzten Jahren einen derartigen Boom erlebt, wie das aus den USA stammende Boxspringbett! Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn dieses besitzt einige entscheidende Vorteile gegenüber anderen Arten von Betten. Entscheidend hierbei ist ihre Zusammensetzung, welche gänzlich auf den altbekannten Lattenrost verzichtet. Stattdessen besteht das Boxspringbett aus drei anderen Ebenen: der mit einem Federkern ausgestatteten Unterbox, einer 7-Zonen-Tonnentaschen-Federkern-Matratze und der oben aufliegende Topper. Besonders zu beachten ist hierbei, dass die spezielle Matratze eine punktelastische Unterstützung garantiert und dabei die einzelnen Körperpartien ganz individuell unterstützt, wodurch beispielsweise die Hüften und Schultern die Gelegenheit haben stärker einzusinken als andere Regionen. Zusätzlich können Sie durch den Topper noch einmal persönliche Wünsche mit einbezogen werden, denn bei diesem gibt es unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten. Die Kaltschaum-Topper sind für Menschen geeignet, welche gerne einmal etwas fester liegen, die Klimalatex Topper hingegen empfehlen sich für ein weicheres Liegen. Sollten Sie unter Rückenproblemen leiden, ist die Wahl des Visco Toppers angemessen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Boxspringbetten im Vergleich höher sind als andere Betten und dadurch einen bequemen Ein- und Ausstieg erleichtern, was gerade für Senioren sehr praktisch ist. Außerdem sind die Betten so aufgebaut, dass eine besonders gute Luftzirkulation gewährleistet werden kann, was einen enormen hygienischen Vorteil darstellt, besonders in Hinblick auf die Tatsache, dass wir jede Nacht ungefähr einen halben Liter an Flüssigkeit abgeben. Bei den Boxspringbetten gelangt diese Flüssigkeit nicht in die Matratze, sondern wird in die zirkulierende Luft abgeleitet. Natürlich wollen wir uns aber auch kritisch mit den verschiedenen Bettentypen auseinandersetzen und somit hat auch das Boxspringbett seine Nachteile. Einer davon ist die Tatsache, dass die Betten sehr sperrig und daher auch schwer zu transportieren sind. Für kleine oder schmale Räume nehmen sie zu viel Platz ein und nehmen dabei Fläche für andere Möbelstücke weg. Des Weiteren besteht die Gefahr einer Kuhlen-Bildung bei dauerhaftem Gebrauch dieser Matratze, wodurch der Liegekomfort negativ beeinträchtigt wird. Der letzte Faktor liegt in dem Preis, denn die Boxspringbetten sind für gewöhnlich um einiges teurer als die meisten ihrer Kollegen, was vor einem Kauf ebenfalls berücksichtigt werden sollte.

Das Futonbett

Während das Boxspringbett seinen Ursprung in den vereinigten Staaten hat, stammt das Futonbett ursprünglich vom anderen Ende der Welt, nämlich dem Inselstaat Japan. Es zeichnet sich insbesondere durch eine starke Nähe zum Boden aus, da es prinzipiell sehr tiefliegend ist und nur niedrige Standfüße besitzt. Die ursprünglichen Futons bestehen noch aus Matratzen mit Tatamimatten, welche direkt auf dem Boden aufliegen, hier im Westen aber noch zusätzlich mit einem Bettgestell ausgestattet wurden. Die Matratzen sind hierbei sehr fest, allerdings nicht hart, beschaffen, was für ein sicheres und stabiles Liegegefühl sorgt. Innerhalb dieser befindet sich ein sehr hoher Anteil an Naturfasern, wie Baumwolle, Schurwolle und Rosshaar, welche weder verklebt noch versteppt sind. Dieser Umstand sorgt für ein deutlich besseres Bettklima und eine gute Luftzirkulation. Besonders gerne genutzt wird diese Bettenart von jungen Menschen, da sie einen modernen aber gleichzeitig auch minimalistischen Stil ausstrahlt, bei dem die Wirkung des Bettes für sich steht und nicht von zusätzlichen Accessoires gestört wird. Besonders gut geeignet sind sie außerdem für kleine und vor allem niedrige Zimmer, genauso wie für Räume mit Dachschrägen, unter denen wiederum wenig Platz verfügbar ist. Der Umstand der niedrigen und schmalen Konstruktion erleichtert zudem den Transport des Bettes bei Umzügen. Eine Alternative zu dem klassischen Futonbett wäre hierbei der Tatamirahmen. Dieser stellt einen massiven Holzrahmen dar, welcher Tatamimatten, also aus Reisstroh gebundene Matten, einbettet. Auf den Tatamis wiederum wird die Futonmatratze platziert. Diese Option entspricht noch stärker dem japanischen Original und versprüht einen fernostasiatischen Charm in Ihrem Schlafzimmer. Jedoch sind auch hier einige Nachteile zu beachten, welche in Bezug auf die Futonbetten aufkommen. Zum einen sind sie nicht für Senioren oder Personen mit Rückenproblemen geeignet, da insbesondere der Ausstieg durch die sehr niedrige Lage erschwert wird. Dieser Umstand kommt auch beim Bettenmachen wieder verstärkt zum Tragen, da man sich hierbei weiter herunterbücken muss, als bei herkömmlichen Betten. Ebenfalls zu beachten ist, dass die Reinigung unter dem Bettgestell, sowohl mit dem Staubsauger als auch bei dem feuchten Wischen, erschwert wird, da schlicht weniger Raum unter den Betten ist und man nicht ganz so leicht unter sie gelangt.

Das Wasserbett

Für viele Menschen ist es das Zeichen von echtem Luxus schlechthin: Das Wasserbett! Hierbei ist, wie der Name schon verrät, die Matratze mit Wasser gefüllt, was einiges zu Ihrem persönlichen Schlafkomfort beitragen kann. Prinzipiell muss man allerdings zwischen zwei Arten von Wasserbett-Matratzen unterscheiden, nämlich den Hardside-Systemen und den Softside-Systemen. Die Hardside-Systeme waren früher stärker verbreitet. Bei Ihnen gibt es einen massiven Rahmen, in welchen die Matratze eingelegt wurde, jedoch wurde der Ein- und Ausstieg durch die harte Bettkante negativ beeinträchtigt und die Matratze kühlte rasch aus, weshalb heute eher die Softside Variante bevorzugt wird. Bei dieser liegt die Matratze in einer speziellen Schaumstoffwanne, wodurch nicht nur der Ein- und Ausstieg erheblich erleichtert wird, sondern die Wärme auch besser isoliert werden kann. Doch was macht das Liegen denn nun zu solch einer Wohltat? Hier liegt der Fokus wieder auf der speziellen Matratze, denn durch diese wird Ihr Körper bei jedweder Liegeposition optimal gestützt und es können keinerlei Druckstellen entstehen. Darüber hinaus können Sie durch die eingebaute Heizung die Temperatur ganz der Jahreszeit und Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen, sowie mithilfe der Wärme sogar Knochen- und Gelenkkrankheiten behandeln! Besonders gut geeignet ist das Wasserbett zudem für Menschen mit Rückenproblemen, da die Beschaffenheit der Matratze eine Optimale Unterstützung der Wirbelsäule gewährleistet und auch Allergiker können sich über diese Bettenart freuen, bei der weder Milben, noch Bakterien oder Hautschuppen in die Matratze eindringen können. Wasserbetten sind aber nicht nur für Erwachsene geeignet, es gibt nämlich ebenso Varianten für Babys. Hierbei steht die optimale Verteilung des Gewichtes im Vordergrund! Bei einer herkömmlichen Matratze wird Druck auf diverse Körperregionen ausgeübt, was wir normalerweise durch regelmäßiges Wenden auszugleichen versuchen. Unsere Jüngsten hingegen sind dazu noch nicht oder nur schwer in der Lage, weshalb es zu unangenehmen Druckstellen kommen kann, welche die Schlafqualität Ihres Nachwuchses beeinträchtigen. Mit dem Wasserbett wird dieser Erscheinung vorgebeugt. So großartig dieses Bett auch ist, so birgt es natürlich trotzdem auch einige Nachteile. Einer davon ist die mangelhafte Mobilität. Das Wasserbett zu verschieben oder mal eben zu transportieren ist kaum möglich, zumindest nicht, wenn man nicht jedes Mal das Wasser ablassen möchte, um dahinter Staubsaugen zu können. Darüber hinaus verursacht das Wasserbett laufende Kosten durch die Beheizung, ganz abgesehen davon, dass es bereits in der Anschaffung teurer ist als andere Betten.

Das Hochbett

Es ist der Traum vieler Kinder. Hoch oben zu liegen und über das eigene Zimmer zu wachen wie ein König. Doch was spricht noch für die Anschaffung eines Hochbettes und welche Vorteile haben auch Erwachsene durch diese Bettenart? Zunächst einmal muss geklärt werden, dass es nicht nur eine Variation von Hochbetten gibt, sondern eine ganze Reihe. Da hätten wir als erstes natürlich das klassische Hochbett, welches auf Stelzen steht und so ausgelegt ist, dass unter dem Bett selbst noch genügend Platz für Dinge wie einen Schreibtisch, ein Sofa oder eine Kommode ist, welch oftmals bereits zu dem jeweiligen Hochbett dazugehören. Dies kann auch ein entscheidender Vorteil für Erwachsene sein, welche nur sehr begrenzten Platz haben, beispielsweise in einer Wohngruppe, aber nicht auf einen Arbeitsplatz oder eine Sitzgelegenheit verzichten möchten oder können. Bei dem Halbhochbett sieht die Situation dann schon etwas anders aus. Hier ist das Bett nicht ganz so hoch, wie bei der ersten Möglichkeit, bietet aber dennoch noch genug Stauraum für einen Schrank, welcher oftmals bereits in die Konstruktion mit integriert ist. Die dritte Variante ist das Etagenbett, bei welchem zwei oder manchmal auch drei Betten übereinander befinden. Dies ist besonders praktisch für Haushalte, welche mehrere Kinder, aber wenig Platz haben oder die vorhandene Fläche zum Spielen nicht mit Betten vollstellen möchten. Ebenfalls verfügbar ist diese Art als ein Doppelbett, über dem sich ein Einzelbett befindet, wodurch das Bett besonders gut für Familien geeignet ist. Was die Reinigung angeht, besitzt das Hochbett einen ungemeinen Vorteil, denn das Staubsaugen und Wischen unter der Konstruktion ist durch ihre Höhe um einiges einfacher, als bei herkömmlichen Betten. Bevor Sie sich allerdings solch ein Bett ins Haus holen, sollten einige Aspekte berücksichtigt werden. Vor der Anschaffung eines Hochbettes ist einmal die Abmessung des vorhandenen Platzes sehr wichtig, bei dem insbesondere die Deckenhöhe berücksichtigt werden muss und nicht nur der Platz des Bettes selbst, genauso wie der von eventuellen Zusatzanschaffungen, wie Schreibtischen oder Klappsofas. Ebenfalls zu beachten sind besondere Sicherheitsvorkehrungen, sollten Sie das Hochbett für ein Kleinkind erwerben wollen. In diesem Fall ist ein Sicherheitsgitter unerlässlich, damit Stürze und damit einhergehenden Verletzungen entgegengewirkt werden kann. So viele Vorzüge das Hochbett, insbesondere auch für Kinder, hat, so verfügt es leider auch über einige Nachteile. Der erste ist, dass diese Art von Betten, aufgrund des Ein- und Ausstieges über eine Leiter, nicht für Senioren oder Rückengeschädigte Menschen geeignet ist. Zudem ist das Bettenmachen und neu Beziehen des Lakens etwas schwerer als bei anderen Betten.

Designerbett
Ein Designerbett aus Holz lädt besonders zum Träumen ein.

Das Holzbett

Der zeitlose Klassiker ist, wie könnte es auch anders sein, das Holzbett. Hierbei gibt es zahllose Variationen, was den Stil angeht. Das Massivholzbett beispielsweise versprüht rustikalen Charme und gewährleistet gleichzeitig eine hohe Stabilität. Aber auch der gesundheitliche Aspekt spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um das Thema Holzbetten geht! Insbesondere die Massivholzbetten lassen sich von anderen Bettenarten im Punkto Gesundheit nicht abschütteln, sondern können ganz gelassen mit ihnen in einer Liga spielen. Gegenüber dem Metallbett verfügt diese Bettenart sogar über einige große Vorteile. Einer davon ist die fehlende Leitfähigkeit von unteranderem Elektrosmog. Genau dieser Umstand fördert dabei ebenfalls die natürliche Oberflächenspannung Ihres Körpers und begünstigt schon alleine deshalb einen gesunden Schlaf. Des Weiteren verfügen insbesondere Betten aus unbehandeltem Naturholz über wärmeregulierende Eigenschaften, was wiederum einen positiven Effekt auf das herrschende Klima in Ihrem Schlafzimmer hat. Zu beachten ist allerdings, dass jede Holzart andere Eigenschaften aufweist. Buche und Eiche stellen sich als besonders hart heraus, während Fichte und Kiefer eher eine weichere Konsistenz aufweisen. Darüber hinaus punktet das Holzbett insbesondere, wenn es um die Optik geht, denn vor allem Holzarten mit ausgeprägter Maserung und natürlichen Strukturverläufen verschaffen dem gesamten Raum eine besonders einladende und gemütliche Atmosphäre. Sollten Sie den Landhausstil bevorzugen, so kann das Holzbett diesem den allerletzten und entscheidenden Feinschliff verpassen. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Bettenart äußerst robust und somit auch recht langlebig ist. Sie werden also lange Zeit Ihre Freude mit diesem Bett haben. Aber auch im Bereich des Umweltbewusstseins und der Nachhaltigkeit punktet das Holzbett, da es auch natürlichem Material besteht, welches nach Ende des Gebrauches problemlos widerverwertet werden kann und somit nicht nur für Sie, sondern auch den Planeten etwas Gutes tut. Doch auch bei dieser Kategorie verstecken sich wieder ein paar Nachteile, die nicht unter den Teppich gekehrt werden sollten. Einer davon ist, dass bei Holzbetten viele verschiedene Materialien verwendet werden und die billigeren Varianten keine Massivholzbetten sind. Dadurch leidet die eigentlich sehr positiv auffallende Lebensdauer enorm. Ebenfalls zu beachten ist die Tatsache, dass Holz sich stetig wandelt und es nach einigen Jahren vorkommen kann, dass sich Verbindungen lockern oder sogar Schrauben herausfallen.

Das Metallbett

Die günstigere, aber nicht schlechtere Variante gegenüber des Holzbettes ist das Metallbett. Dieses besticht mit einigen großen Vorzügen: Am auffälligsten hierbei ist die enorm lange Lebensdauer eines Metallbettes. Qualitativ hochwertige Exemplare überdauern große Zeiträume, können bis zu einhundert Jahren halten und sparen damit auf Dauer viel Geld, da nur die aufliegende Matratze spätestens alle zehn Jahre ausgetauscht werden muss. Dazu kommt die große Gestaltungsfreiheit in dem optischen Aspekt, denn Metallbetten gibt es in allen möglichen Stilen, von eher schlichten und zweckmäßigen Stücken, bis hin zu elegant geschwungenen Prinzessinnenbetten ist quasi für jeden Geschmack etwas Passendes dabei. Dazu ist der Stil sehr zeitlos und wird auch in mehreren Jahrzehnten noch eine Freude fürs Auge sein, während andere Bettenarten eher auf aktuelle Trends ausgelegt sind, welche wieder aus der Mode kommen könnten. Außerdem stellt das Metallbett ja nur den Rahmen dar, in welchen Sie wiederum alle möglichen Arten von Matratzen legen können, seien es nun Wasserbettmatratzen oder auch Federböden. Für Allergiker sind diese Konstruktionen besonders gut geeignet, da sich die Oberflächen leicht mit einem feuchten Tuch abwischen können, die Pflege sich problemlos gestaltet und keinen Nährboden für Bettwanzen oder Hausstaubmilben bietet. Darüber hinaus verfügen gute Modelle über eine sehr hohe Stabilität und machen einiges mit, wie unteranderem Umzüge, ohne dabei Schaden zu nehmen. Bei besagten Umzügen offenbart diese Bettenart einen weiteren Vorteil, denn die meisten Modelle lassen sich in mehrere Einzelteile zerlegen, welche dann kinderleicht transportiert und durch enge Treppenhäuser manövriert werden können. Eine sehr praktische Spielart des Metallbettes ist das Tagesbett, welches zu einer Seite hin offen ist und auf der anderen über eine Rückenlehne verfügt. Dieses Bett kann nachts als Einzelbett genutzt und tagsüber mit Kissen für ein angenehmeres Anlehnen zu einem bequemen Sofa umfunktioniert werden. Doch auch bei dem Metallbett gilt es die Augen offenzuhalten und kritisch an seinen Kauf heranzugehen. Gerade günstigere Exemplare können oftmals unangenehm quietschen, weshalb Sie bei Ihrem Kauf dringend auf Qualität achten sollten. Des Weiteren stellen die Metallgerüste einen schlechteren Wärmeleiter und eine geringere Wärmeisolation dar, was für ein etwas Kühleres Liegen sorgt, als bei anderen Bettenarten und auch die Aufnahme von elektromagnetischen Strahlungen durch Laptops, Smartphones oder Radiowecker kann Ihren Schlaf negativ beeinflussen.

Die richtige Kombination von Lattenrost und Matratze

Was ist wohl wichtiger, Matratze oder Lattenrost und kann der Neukauf einer dieser Komponenten möglicherweise die andere in einem gebrauchten oder billigen Zustand wieder ausgleichen? Zunächst einmal sei gesagt, dass beide dieser Faktoren untrennbar zusammengehören und es sich bei dem Kauf einer neuen Matratze, was Sie mindestens alle zehn Jahre tun sollten, auch zu überprüfen, ob Sie nicht ebenfalls den Lattenrost austauschen sollten. Denn nur durch ein gelungenes Zusammenspiel von Matratze und Lattenrost kann sich für Sie die ideale Schlafsituation ergeben. Das liegt vor allem daran, dass diese beiden Dinge unterschiedliche Funktionen erfüllen.
Die Matratze spielt die wichtigste Rolle bei einer entspannten Körperhaltung während der Schlafphase. Eine gute Matratze beugt Liegekuhlen vor, welche, wenn sie erst einmal entstanden sind, nicht nur schädlich für Ihre Schlafqualität, sondern auch Ihren Rücken sind. Eben solche Matratzen erkennen Sie an mehreren Kriterien, wie einer hohen Kennzahl bei dem angegeben Raumgewicht, eine hohe Strauchhärte und einer ebenfalls hohen Kernhöhe. Bei Ihrem Einkauf ist außerdem darauf zu achten, dass Ihre neue Matratze Feuchtigkeit aufnehmen und nach außen abgeben kann. Genauso wichtig ist ein abnehmbarer und waschbarer Bezug.
Der Lattenrost rundet das Gesamtbild ab, denn er sorgt im Einklang mit der Matratze für die nötige Stabilität. Er greift in die verschiedenen Zonen der aufliegenden Matratze und unterstützt diese, woraufhin sie zusätzlich noch eine Entlastung erfährt und sich dem Körper individuell angleichen kann. Das Ziel ist hierbei, dass die Wirbelsäule in jedweder Schlafposition eine Waagerechte bildet, was für einen erholsamen und ausgeglichenen Schlaf sorgt. Der Lattenrost erfüllt aber auch einen hygienischen Aspekt, da er mit für die Belüftung und die Luftzirkulation ist, indem er die Matratze atmen lässt. Eine noch so teure und hochwertige Matratze kann bei der Nutzung eines falschen Lattenrostes nicht ihr volles Potential entfalten und leidet unter einer verkürzten Lebensdauer. Sie sehen also, der richtige Lattenrost ist ebenso essentiell für einen guten Schlaf, wie die Matratze.
Nun stellt sich allerdings die Frage, welcher Lattenrost zu welcher Matratze passen könnte. Bei dieser Frage heißt es: Augen auf beim Kauf! Immerhin möchten Sie ja vermeiden am Ende zwei nicht kompatible Komponenten vor sich zu haben und dadurch doch nicht an das gewünschte Schlaferlebnis zu kommen. Nicht alle Lattenroste sind für alle Matratzenarten geeignet, aber es lässt sich leicht ermitteln, wie man diese beiden Faktoren am besten kombiniert. Besitzt ein Lattenrost etwa weite Leistenabstände, was für Modelle mit 16 oder auch 22 Leisten gilt, ist er eher für die festeren Matratzen geeignet. Zu diesen gehören Federkernmatratzen und Taschenfederkern-Matratzen mit einem festen Drellbezug. Haben Sie hingegen einen Lattenrost, welcher über 28 oder mehr Leisten und einem maximalen Leistenabstand von fünf Zentimetern verfügt, empfiehlt sich vielmehr die Nutzung von Viscoschaummatratzen, Kaltschaummatratzen, Latexmatratzen und Gelschaummatratzen. Generell gilt: Bei qualitativ recht hochwertigen Matratzen sollten Sie auf Lattenroste mit mindestens 42 Leisten zurückgreifen. Vorsicht ist aber auch in Hinblick auf das Bett geboten, in welches der Lattenrost eingelegt werden soll! Sollte das vorhandene Bett über eine durchgehende, seitliche Auflageleiste verfügen, ist es mit jedweder Art von Lattenrost kompatibel. Besitzt der Bettrahmen allerdings Eck- und Mittelauflagewinkel oder Quertraversen, ist der Lattenrost zusätzlich auf einen umlaufenden Rahmen angewiesen und ist für Rolllattenroste eher weniger gut geeignet.

Wie oft sollte man Matratze, Lattenrost und Kissen austauschen?

So hochwertig Ihre Matratze, das Kopfkissen und der Lattenrost an sich auch sind, irgendwann kommt die Zeit, in der Sie diese Komponenten gegen neue Stücke austauschen sollten. Dabei spielt es nicht nur für Ihren Schlafkomfort eine Rolle, ob Sie zu lange mit dem Neukauf gewartet haben, sondern auch für Ihre Gesundheit.
Wie wir bereits ein paar Mal im Laufe dieses Ratgebers erwähnten, ist der Austausch der Matratze nach allerspätestens zehn Jahren fällig. Es gibt, neben dem Alter, allerdings noch einige andere Aspekte, welche darauf hinweisen könnten, dass Ihre Matratze ihren Zenit überschritten hat. Ein entscheidender davon ist die Bildung von dauerhaften Kuhlen. Sollten Sie Kuhlen in Ihrer Matratze feststellen, selbst wenn Sie nur ganz klein sind, ist es Zeit für eine neue, da diese Erscheinung nicht nur Ihren Schlaf stört, sondern auf Dauer auch zu gesundheitlichen Beschwerden, insbesondere im Rückenbereich, führen kann. Wer der Kuhlenbildung vorbeugen möchte, der kann dies durch regelmäßiges Wenden der Matratze tun, was allerdings bei bereits entstandenen Kuhlen keinen Austausch der Liegefläche ersetzt. Sollten Sie außerdem auch ohne Liegekuhle Rückenschmerzen oder Schlafprobleme bemerken, ist ebenfalls ein Wechsel angesagt. Des Weiteren sollten Sie die Qualität der Matratze bei der Frage, wann sie gewechselt werden muss, beachten. Preiswerte Matratzen sollten nach fünf bis acht Jahren ausgetauscht werden, hochwertige Modelle nach maximal 13 oder 14. Falls Ihre Matratze keinen abnehmbaren Bezug hat, ist ein Wechsel nach etwa fünf Jahren empfehlenswert. Es gibt aber auch hygienische Gründe, welche für das Austauschen Ihrer Matratze sprechen. Über die Zeit lagern sich natürliche Verschmutzungen, wie Hautschuppen und Schweiß ein, was wiederum die Bildung von Milben und Pilzen begünstigt. Dies ist quasi unvermeidbar und kann durch eine gute Pflege, wie das Auslüften und Waschen des Bezuges lediglich etwas herausgezögert werden.
Auch der Lattenrost ist leider nicht unsterblich. Ein guter Rost kann im Optimalfall bis zu 20 Jahre halten, doch auch hier gibt es einige Anzeichen, bei denen Sie dringend ein neues Stück erwerben sollten. Zunächst einmal sollten Sie überprüfen, ob einige Latten durchhängen oder sogar gebrochen sind, die integrierten Härteregler nicht mehr funktionstüchtig sind oder der Lattenrost knarrt und quietscht, obwohl Sie bereits Maßnahmen gegen diese Erscheinung durchgeführt haben. Aber auch eine immer tiefer werdende Liegefläche, der Verlust eines angenehmen Liegegefühls und das Auftreten von Rückenschmerzen können Hinweise darauf sein, dass Ihr Lattenrost das Ende seines Lebens erreicht hat. Da der Lattenrost und die Matratze miteinander kooperieren ist auch der Lattenrost für Ihren Liegekomfort verantwortlich und kann zu dauerhaften Rückenproblemen führen, sollte man ihn zu lange im Einsatz haben.
So wichtig der rechtzeitige Austausch von Lattenrost und Matratze ist, so ist auch die Erneuerung des Kopfkissens ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Natürlich möchten Sie ein weiches und angenehmes Kissen so lange wie irgend möglich behalten, sollten aber dennoch vor einem zu langen Gebrauch dringend absehen. Je nach Pflege ist ein neues Kopfkissen alle sechs bis 18 Monate fällig. Bei einer zu langen Benutzung sorgen Staub, Schweiß und abgestorbene Hautzellen dafür, dass sich Reizstoffe innerhalb des Kissens bilden, welche zu allergischen Reaktionen, genauso wie zu Akne führen können. Auch die zunehmende Bildung von Haustaubmilben wird gefördert, sollte das Kissen nicht regelmäßig gewechselt werden. Viele Menschen reagieren allergisch auf den Kot der Milben, auch wenn diese Tiere an sich nicht beißen oder eine sonstige Gefahr darstellen. Wer also eine Allergie auf Hausstaubmilben besitzt, für den ist es besonders wichtig, das Kopfkissen regelmäßig zu entsorgen und durch ein neues zu ersetzen.

Was ist bei dem Kauf eines Kopfkissens zu beachten?

Wie auch bei Matratze, Bett und Lattenrost, gibt es auch verschiedene Arten von Kopfkissen und unterschiedliche Faktoren, die bei dem Kauf von einem berücksichtigt werden sollten. Vor allem, weil auch unser Kopfkissen einen entscheidenden Beitrag zu unserem Schlafkomfort leistet!
Zunächst einmal sollten Sie Ihr bisheriges Kissen ein wenig unter die Lupe nehmen. Ist Ihr Kopf während des Liegens stark angewinkelt oder spannen sich die Muskeln an? Idealerweise bildet der Rücken eine gerade Linie und Sie haben ein entspanntes Gefühl. Sollte dies nicht der Fall sein, sollten Sie über den Kauf eines neuen Kissens nachdenken. Dann kommt noch Ihre Schlafposition zum Tragen. Sind Sie ein Rückenschläfer oder doch eher jemand, der die Seitenposition bevorzugt? Davon hängt nämlich ab, welches Kissen Sie für eine optimale Unterstützung des Nackens benötigen. Seitenschläfer brauchen Kopfkissen, die ausschließlich den Kopf und Nackenbereich abstützen und nicht bis hinunter zu den Schultern reichen, während Rückenschläfer wiederum auf Kissen zurückgreifen sollten, durch die sie nicht allzu hoch liegen, wodurch eher flachere Kissen zu empfehlen sind. Bauchschläfern raten wir ebenfalls zu einem recht flachen Kissen, damit die Wirbelsäule beim Liegen nicht nach oben in eine Hohlkreuzposition gedrückt wird. Genaue Angaben zu der exakt benötigten Höhe zu machen ist recht schwer, da dies individuell bestimmt werden muss. Beispielsweise benötigen Rückenschläfer mit einem Rundrücken ein höheres Kissen, als andere. Mit anderen Worten: Sie sollten bei dem Kauf eines Kissens unbedingt Probeliegen und gegebenenfalls eine zweite Person überprüfen lassen, ob Ihre Wirbelsäule beim Liegen eine gerade Linie bildet. Des Weiteren sollten Sie einen Blick auf die Füllung Ihres neuen Kissens werfen. Bei der Wahl der richtigen Füllung kommt es allerdings erneut auf Ihre persönlichen Vorstellungen an. Wer gerne ein formbares und nicht allzu festes Kopfkissen bevorzugt, der ist mit losen Füllungen in Form von Füllwatte, Daunen, Tierhaar oder auch Hohlfaserkugeln gut beraten. Sollten Sie hingegen eher ein Kissen suchen, welches als bequeme Kopfablage dient sich weniger verformen lässt, dann sind Füllungen aus Latex, Gelschaum oder Viscoschaum eher das, was Sie suchen. Eine weitere, spezielle Art von Kissen sind die Dinkelkissen. Diese bilden zusammen mit den Kirschkernkissen die landläufig bekanntesten Wärmekissen und verfügen nicht nur über einen angenehmen Geruch, sondern besitzen ebenfalls einen entscheidenden Vorteil, da sie Ihre Körperwärme speichern und langsam wieder abgeben, was zu einem entspannenden Effekt führt. Zudem sind sie sehr atmungsaktiv und durch ihre die Wirbelsäule entlastende Wirkung besonders gut für Menschen mit Rheuma, Migräne und Verspannungen im Nackenbereich geeignet. Neben den Dinkelkissen gibt es noch die eben erwähnten Kirschkernkissen. Diese sind, wie ihr Name bereits verrät, mit Kirschkernen gefüllt und lassen sich durch die Größe der Kirschkerne nicht nur als Stütze für den Kopf, sondern auch zum Massieren gut verwenden. Sollten Sie nun die optimale Kissenform und das gewünschte Material ausgewählt haben, kommt noch das Thema der Hygiene zum Zug. Ein waschbares Kissen kann länger verwendet werden als eines, bei dem sich nur der Bezug reinigen lässt. Darüber hinaus sollten Sie sich bei Ihrem Kauf erkundigen, ob das Kopfkissen atmungsaktiv ist, da ein nicht atmungsaktives Kissen entstehende Feuchtigkeit nicht wieder abgeben kann, wodurch nicht nur Ihr Schlafkomfort gestört wird, sondern das Kissen auch enorm anfällig für die Bildung von Hausstaubmilben ist.

Wie kann man Bettwanzen und Haustaubmilben vorbeugen?

Ein erholsamer Schlaf und ein guter Liegekomfort sind wichtige Aspekte, doch was, wenn Sie sich Ihren Ruheort mit ungebetenen Gästen teilen müssen? Um das gleich im Vorhinein zu vermeiden, gibt es einige Tipps, mit denen Sie sich ungeliebte Krabbeltiere vom Hals halten.
Bei den Hausstaubmilben ist es nicht ganz so einfach sie zu vermeiden, denn es gibt sie quasi in so gut wie jedem Haushalt, egal wie reinlich dieser auch ist. Die mikroskopisch kleinen Tierchen fühlen sich an warmen und feuchten Orten besonders wohl. Zwar sind sie keine Blutsauger, welche für uns Menschen lästig oder gar gefährlich werden könnten, dennoch hinterlassen auch sie natürlich ihre Fäkalien, welche zum einen unhygienisch sind und zum anderen bei Allergikern für Probleme sorgen können. Daher empfiehlt es sich einige Schritte durchzuführen, mit denen Sie die Population der Milben reduzieren können. Zum einen ist es kontraproduktiv jeden morgen sein Bett zu machen. Vielmehr sollten Sie die Decke nach dem Aufstehen zurückschlagen und gut das Zimmer durchlüften, damit die nachts aufgestaute Wärme auf natürliche Weise entweichen kann. Des Weiteren sollten Sie die Bezüge Ihrer Decke, des Kissens und der Matratze regelmäßig bei mindestens 60 Grad waschen. Besonders empfiehlt sich der Kauf von Decken und Kissen, welche man waschen kann, da diese länger verwendet werden können. Ebenfalls wichtig ist, die Matratze regelmäßig zu wechseln, da nicht nur durch das mit der Zeit auftretende Durchliegen Ihr Schlafkomfort gestört wird, sondern sich auch nach zehn Jahren über einer Million Milben in dieser befinden können. Zudem sollten Sie so weit wie möglich in Ihrem Schlafzimmer auf Teppiche und Vorhänge verzichten, sowie vorhandene Stofftiere ab und an für einen Tag in die Kühltruhe packen, um Hausstaubmilben erfolgreich abtöten zu können. Für Allergiker gibt es zudem spezielle Matratzen, welche über einen abnehmbaren Bezug verfügen, eine gute Atmungsaktivität gewährleisten und frei von tierischen Materialien sind. In diesen haben Hausstaubmilben schlechtere Überlebenschancen.
Bettwanzen hingegen kann man sich über verschiedene Einflüsse ungewollt ins Haus holen. Beispielsweise über andere Betten. Wer in einem Hotel oder einer Pension nächtigt, der bringt Wanzen oftmals über sein Gepäck mit nach Hause. Wenn dann auch noch der Koffer direkt nach der Ankunft ins Schlafzimmer zum Auspacken gebracht wird, brauchen die Schädlinge nur noch in ihr neues Heim klettern. Daher empfiehlt es sich, nach einem Urlaub das Gepäck erst einmal anderweitig zu verwahren und vor allem ein aufmerksames Auge auf sich selbst zu richten. Sollten Sie auf sich Insektenstiche feststellen, ist auf jeden Fall erhöhte Vorsicht geboten! Aber auch während des Urlaubes kann man den Krabbeltieren vorbeugen. Vermeiden Sie es Ihre Koffer in Bettennähe auszupacken und halten Sie nach dem Ausräumen Ihrer Sachen den Koffer während des gesamten Aufenthaltes geschlossen. Eine weitere Möglichkeit, wie Bettwanzen sich den Weg in Ihr Schlafzimmer bahnen, ist über gebrauchte Artikel, wie Kleidung, Teppiche oder Möbel. Schnäppchen, die man über Ebay oder auch Flohmärkte ergattern kann, sind prinzipiell erst einmal kritisch zu begutachten und im besten Fall heiß zu waschen, ehe man sie in den heimischen vier Wände aufbewahrt. Zudem gibt es spezielle Bettbezüge, durch welche sich die Wanzen nachweislich nicht durchbeißen können und somit auch nicht in der Lage sind, sich in ihrer Decke oder dem Kopfkissen einzunisten.

Fazit

Zusammenfassend sei gesagt, dass für den bestmöglichen Schlafkomfort ein funktionierendes Zusammenspiel zwischen verschiedenen Komponenten von Nöten ist und es nicht reicht, sich nur auf eine zu konzentrieren. Um Ihre Gesundheit zu erhalten und morgens fit in den Tag zu starten, ist das Kopfkissen genauso entscheidend, wie die Wahl des richtigen Bettes und einer guten Matratze. Auch die Hygiene ist für den Wohlfühlfaktor unerlässlich und dieser sollte daher sorgfältig nachgegangen werden. Zudem gibt es nicht das eine perfekte Bett, da jedes einzelne auf andere Bedürfnisse und Wünsche ausgelegt ist. Daher ist das beste, was Sie bei dem Kauf einer neuen Bettenausstattung machen können, sich mit Ihren individuellen Ansprüchen auseinander zu setzen, sich einige Gedanken vor dem Kauf zu machen und sich schlussendlich auch eine zweite Meinung durch eine kompetente Fachberatung einzuholen. Immerhin geht es hierbei um nicht weniger, als Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden, bei dem Sie keine Abstriche machen sollten!

Text: Laura Arnoul


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